HAGMAG
Home Nach oben

Home
Nach oben

Der Magnet des Kolumbus ?

Deutscher glaubt Lösung für revolutionäre Stromerzeugung gefunden zu haben

Cordula Rabe

 

Permanent Magnetkraft-Rotationsscheiben Antrieb. Hinter diesem recht kompliziertet anmutenden Namen soll sich die Lösung aller Energieprobleme verbergen. Davon ist zumindest der Erfinder überzeugt. Auf der Nürnberger Erfindermesse vom 2. bis 5. November 2000 will er die kurz HAGMAG genannte Errungenschaft der Weltöffentlichkeit vorstellen. Zwar erklärte er der CBN seine Entdeckung vorab, aber seine Identität will er noch hinter den Initialen H.-J.H. verbergen. Vor drei Jahren verlegte er seinen zweiten Wohnsitz an einen Ort an der Costa Blanca.

 

Magnetische Freunde und Feinde

Seit seinem 23. Lebensjahr beschäftigt den heute 57jährigen H.-J.H. die Frage, wie mittels der magnetischen Anziehung beziehungsweise Abstoßung Strom erzeugt werden könnte: „ Immer wieder habe ich Modelle gebaut, die aber alle nicht funktioniert haben“, erzählt er. Vor einem halben Jahr etwa erzielte er den Durchbruch.

Und so soll das HAGMAG funktionieren: Auf einer Drehscheibe rotiert Magnet A, Plus Unten, Minus oben. Bei jeder Drehung kommt A an dem am Rand befestigten Magneten B vorbei, ebenfalls Plus unten, Minus oben. „Normalerweise sind die beiden wie Feinde“, sagt der Erfinder. „Aber auf dem B-Magnet sitzt huckepach ein dritter (C) drauf. Dessen Pluspol sitzt oben, Minus unten. Dieser zieht Magnet A an.“ Für einen kurzen Moment entstünde eine Art „magnetisches Vakuum“, in dem die abstoßenden Kräfte von A und B nicht wirken. „Sobald die Drehscheibenachse, Magnet A und B auf einer Linie stehen, schnappt C nach hinten weg, A zieht an B vorbei, und dann passiert folgendes: Weil sich A und B ja nicht leiden können, wird A weggestoßen und erhält so genügend Schwung für die nächste Umdrehung.“

Die Energieausbeute am Rechenmodell des Prototyps: Die Lichtmaschine hat eine Stärke von 750 Watt. In den Eigenbedarf des sogenannten Stell (?)-motors (der Magnet C wegschnappt)

fließen 345 Watt. Ins Netz gehen 405 Watt. Eine neue Generation von Magneten habe die Neuheit ermöglicht.

Diesen Prototyp wird H.J.H. auf der Erfindermesse vorstellen. Damit seine Entdeckung die gebührende Aufmerksamkeit erhält und nicht in der „Schublade verwindet“, wie er befürchtet - „ Immerhin werden die Ölmultis, die Auto- und die stromerzeugende Industrie etwas dagegen haben“ -,soll sie auf einen Schlag der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Wir wollen Vertreter von Greenpeace, der Grünen, der SPD und CDU einladen. Und wer mir nicht glaubt, soll sich auf der Messe selbst überzeugen“, sagt H.J.H.

 

Erfinder sind Querdenker:

 

Von Beruf ist H.-J.H. Unternehmensberater im EDV-Bereich :“Vielleicht hat diese Beschäftigung mein Denken beeinflußt. Aber schon immer habe ich mir überlegt, wie man Dinge verbessern könnte.“ Erfinder seien Querdenker, die auf Wege kämen, die eingefleischten Wissenschaftlern oft verborgen blieben. Sein Motto: „ Ich will, ich werde und es wird werden.“

Der Permanent-Magnetkraft-Rotationsscheiben-Antrieb ist keineswegs der Endpunkt seiner Tüftlerkarriere.

Eine neue Errungenschaft sei bereits angedacht. Genaues will er noch nicht verraten. Nur soviel, daß es etwas mit der drastischen Reduzierung der Windel (?)-müllberge zu tun haben werden. Man darf gespannt sein.

 

Mental - Ray möchte informieren. Kein Kommerz, keine Werbung !
28. Juli 2010 20:10:44 +0200