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BEI DEN HERREN VOM SCHWARZEN STEIN

In den späten Septembertagen des Jahres 1917 passiert Sebottendorff die österreichisch - bayrische Grenze. Der Ort, den er besucht, heißt heute Marktschellenberg. Hier, am Ettenberg, unmittelbar am Fuße des sagenumwobenen Untersbergs, trifft Sebottendorff mit Angehörigen des Geheimbundes der Herren vom Schwarzen Stein zusammen.

 

Es gibt nicht viele Geheimgesellschaften, die diesen Titel wirklich verdienen. "Die Herren vom Schwarzen Stein" indes sind ein Geheimbund, auf den die Bezeichnung zutrifft. Durch Jahrhunderte hat dieser Orden - kurz DHvSS - Geheimhaltung bewahrt, und auch das, was wir heute über den Orden wissen, ist nicht mehr als ein Hauch dessen, was wirklich sein mag.

 

Die bayrisch - österreichische Templer - Abspaltung der "Herren vom Schwarzen Stein" hat eine merkwürdige Geschichte; und noch Merkwürdigeres mag es um diese Gesellschaft geben, von dem wir keine Ahnung haben. Nachstehend also das, was wir wissen:

 

 

 

DIE HERREN VOM SCHWARZEN STEIN

 

Die Gründung dieses Ablegers der marcionitischen Templergesellschaft geht auf das Jahr 1221 zurück, sie erfolgte in Süddeutschland und blieb eine mehr oder weniger geheime Vereinigung. In späteren Papieren der "Erbengemeinschaft der Tempelritter" (Societas Templi Marcioni) werden "Die Herren vom Schwarzen Stein1' als "Geheimwissenschaftliche Sektion" von nur wenigen hundert Mitgliedern geführt. Die oberste Ordensleitung des Mittelalters hat diesen Ordensableger nicht als ordenskonform anerkannt, ist aber mit stillschweigender Duldung darüber hinweggegangen. Man begnügte sich mit einigen Ermahnungen, nicht in das "dunkle Heidentum" abzusinken.

 

Die Bedeutung der "Herren vom Schwarzen Stein" war - zumindest nach außen hin - gering. Der Schwerpunkt lag in Bayern und Ostösterreich. Anhängerschaft gab es in Skandinavien,

 

im Elsaß, in Nordfrankreich, Irland, England, Schottland und Venedig. Von einem straff organisierten Netzwerk kann aber nicht die Rede gewesen sein. "Die Herren vom Schwarzen Stein" waren von Anfang an eine Gemeinschaft von Einzelgängern - sowohl Templer wie auch Außenstehende; dem Orden der Tempelritter gehörten sie formal an, sie befolgten aber keinerlei Weisungen nichtmilitärischer Art.

Gründer und Führer der "Herren vom Schwarzen Stein" war der bayrische Templerkomtur Hubertus Koch. Um seine Person ranken sich viele Legenden. Zutreffend dürfte sein, daß er während eines Kreuzzugs im Orient geboren wurde. Sein Leben vor 1218 liegt aber im D7unkel und es sollen an dieser Stelle nicht Legenden und Theorien niedergeschrieben werden, die nicht unmittelbar zur Sache gehören. Gewiß ist, daß Koch etwa das war, was man eine charismatische Erscheinung nennt, daß er über große Bildung verfügte und ein Mann von starker Willenskraft war, vielleicht auch medial begabt.

Speer Siegel

Im geheimen Ordensbuch hat Koch diejenigen Phasen seines Lebens in dichterischer Form niedergelegt, die ihm wichtig erschienen. Wir erfahren dort von seiner Suche nach dem Gral und der Erkenntnis, daß ganz etwas anderes zu suchen und zu finden wichtig sei, wir lesen vom Heiligen Speer und dem magischen schwarzen Stein, welcher der Gemeinschaft schließlich den Namen gab. (Dieser Schwarze Stein ist ein Gegenstück zur "Schwarzen Sonne", der ,Großen Zentralsonne' der Milchstraße, und meint verstofflichtes Ultraviolett). Es ist dies ein umfangreiches dramatisches Schriftwerk in Versen, das keinen Leser unbeeindruckt lassen kann.

 

 

 

 

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28. Juli 2010 20:10:59 +0200