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 Inhaltsverzeichnis dieser Struktur

 

Der Weg ins neue Zeitalter

 

Das Zeitalter der Göttin.

 

 

 

 

 

Panbabylonischer Arbeitskreis

 

 

 

 

  

 

Der Weg ins neue Zeitalter.

Das Zeitalter der Göttin.

Eine zusammenfassende Betrachtung über die Mythe

vom „Neuen Zeitalter“ und deren tatsächliche Hintergründe.

  

Der Weg ins neue Zeitalter,

 

Die Zeitalter entsprechen einem Gleichnis mit der jahreszeitlichen Entwicklung auf der Erde. Es ist die Idee und die Erkenntnis des zyklischen Verlaufs der Dinge. Adäquat zum irdischen Sonnenjahr gibt es das kosmische Jahr, und adäquat zu den Monaten die kosmischen Monate – die Zeitalter.

 

Seit frühester Geschichte ist der Mythos um die Zeitalter in den Hochkulturen der Menschheit verankert. Nach Heraklit bilden 18.000 Sonnenjahre ein kosmisches Jahr, das „Große Jahr”, welches in die kosmischen Monate, eben die Zeitalter, unterteilt sei. Andere, aber proportional gesehen stets harmonierende Vorstellungen kannten die alten Inder, die Perser und die Babylonier. Aus dem alten Mesopotamien ist die älteste Überlieferung erhalten: Die Zeitalterrechnung der Sumerer. Auf diese, und spätere Weiterentwicklung durch die Babylonier, gründet unser heutiges Wissen um die Zeitalter, wie die Astrologie überhaupt und die aus ihr später durch Keppler hervorgegangene Astronomie.

 

Die Babylonier rechneten ein kosmisches Jahr mit 26.000 Sonnenjahren, ein „Adu”, ein Zeitalter, also mit 2.166 Sonnenjahren, wobei jedoch Unterschiede bestehen, da die beeinflussenden Kräfte unterschiedlich stark sind – und auch die Menschen einen mitbestimmenden Anteil haben. Jedes „Adu” entspricht dem Durchlaufen eines der zwölf Tierkreiszechen.*

 

Die Zeitalter stehen unter unterschiedlichen Einflüssen, verschiedenartige Mächte wirken sich während ihrer auf die irdischen Geschehnisse und Zustände aus. Das gegenwärtig zuende gehende Fischezeitalter ist das Zeitalter der Finsternis. Es wird vom Einfluß einer grausamen, rein männlichen Wesenheit dominiert (etwa dem alttestamentarischen Jahwe). Das nun aber bevorstehende Wassermannzeitalter (das richtig Wasserkrugzeitalter heißt!), wird ein Zeitalter des Lichts sein. In ihm dominiert die liebende weibliche Kraft (etwa die Göttin Ischtar/Freyja/Aphrodite/ Venus etc.).

 

Da nun die Dauer der Zeitalter bis zu einem gewissen Grade von der Einflußstärke der jeweils dominierenden Macht – und auch von der entsprechenden Resonanz bei den Menschen – mit bestimmt wird, ist jede Zeitalter-Endzeit von einem Kampf der kosmischen Mächte gekennzeichnet. Je weiter ein Zeitalter voranschreitet, um so stärker wird der Einfluß der dominierenden Macht. Es ist mit einer spiralförmigen Bewegung zu vergleichen, bei der die Anziehungskraft des dominierenden Faktors zum Ende hin immer stärker wird – und um so drastischer wird dann auch der Umschwung in das Neue.

Dies erklärt, warum das 20. Jahrhundert, das letzte Jahrhundert des finsteren Fischezeitalters, von extremster Grausamkeit und nie zuvor dagewesenen Massenmorden etc. gekennzeichnet ist: Die finstere Macht, welche dieses „Adu” dominiert, tobte sich noch einmal in all ihrer Grausigkeit aus. Möglich wurde dies erst, weil es der finsteren, nur männlichen, Macht gelang, die weiblichen Kräfte in extremster Weise zu schädigen. Als Folge des 1. Weltkriegs wurden erstmals den Frauen die langen Haare abgeschnitten und damit die astralen Schwingungsorgane genommen, durch welche sie das göttliche Licht anzogen. Erst als die weiblichen Kräfte durch das Abschneiden der langen Haare so sehr geschwächt waren, konnte die Finsternis ihre Hölle auf Erden ausbreiten.

 

Jetzt aber wirkt sich schon wieder das Nahen des göttlichen Lichts der neuen Zeit aus. Immer mehr Frauen lassen ihre Haare lang, die weibliche Schwingung wird stärker. Deshalb ist die Hoffnung auf einen baldigen Sieg des Lichts, auf den Triumph des neuen Zeitalters, groß. Alle Frauen und Mädchen, die sich ihre langen Haare bewahren, tragen einen sehr wichtigen Teil zum segensreichen Sieg des Lichts bei! Dann wird auch die Liebe den Haß besiegen, es wird Herzenswärme statt materialistischer Kälte herrschen, und auf lange Zeit werden Neid, Bosheit und Krieg überwunden sein. –

 

An den Frauen liegt es ganz wesentlich, denn das neue lichte Zeitalter ist das der weiblichen Gottheit.

 

Der Wiederaufstieg der weiblichen Kraft wird gleichsam die Männer stärken. Diese werden in ihren Frauen das Göttliche, das ewig Weibliche erkennen, jenen Schlüssel zum Licht, den auch Goethe so klar erfaßte. Die Harmonie der Lebensgefüge auf Erden wird wieder hergestellt werden – wenn das neue Zeitalter kommt. Deshalb laßt uns im Geiste dieses Lichtes denken und handeln!

 

Das Zeitalter der Göttin.

 

Die Zukunft liegt in den Händen der Frauen.

 

Das vergehende finstere Zeitalter, das die Astrologie das „Fischezeitalter” nennt, war die Ära der Weiblichkeitsfeindlichkeit. Auch jene Ideologien, die den Frauen „Emanzipation” predigten, verfolgten damit das Ziel, die weiblichen Kräfte zu schädigen oder gar zu vernichten, denn die Frauen sollten vermännlicht werden und dadurch für die finstere Macht ungefährlich gemacht werden. Daß die Macht der Finsternis durch das Weibliche besiegt werden wird, ist im Wissen der Weisen seit Jahrtausenden verankert. Sogar im Christentum ist dieses Motiv noch latent vorhanden: Viele Mariendarstel-lungen zeigen die Frau, wie sie unter ihren Füßen die Schlange, als Symbol des Bösen, zertritt. In den heidnischen Kulturen ist dieses viel klarer erhalten. Die (noch) vorherrschende finstere Macht verfolgte seit Antritt ihrer Herrschaft das Ziel, das Frauentum zu schädigen. Auf dem Höhepunkt der Macht der Finsternis zeigte sich dies in der weitgehenden seelisch-geistigen Kastration der Frauen durch kurze Frisuren. In den langen Haaren der Frauen wirkt ja deren astrale Kraft (deshalb schnitt die Inquisition ”Hexen” die Haare ab). Durch alle Jahrtausende wußten, ahnten, fühlten die Frauen, wie wichtig die langen Haare für sie sind – für sie und auch für die Menschen, die ihnen nahestehen, ihre Männer, ihre Kinder, die mit unter dem Schutz ihrer astralen Lichtschwingung standen. Erst auf dem Höhepunkt der Finsternis, im 20. und letzten Jahrhundert dieses Zeitalters, gelang es der Finsternis, die Frauen in so extremer Weise zu schädigen. Die grauenhaften Ereignisse dieses Jahrhunderts haben darin eine ganz wesentliche Ursache, denn erstmals waren die weiblichen Strahlungskräfte derart massiv geschädigt. Aber das Licht des neuen Zeitalters hat die Erde bereits berührt, immer mehr junge Frauen bewahren sich ihre langen Haare und damit ihr Potential lichter Schwingungskräfte. Und je mehr vollwertige Frauen wieder da sind, um so mehr strahlt dies auch auf die Männer aus – die Harmonie des gesamten Gefüges nimmt wieder feste Form an, die Finsternis weicht, das Licht kommt!

 

Alles liegt nun in den Händen der Frauen. Wenn sie sich wieder mehrheitlich in ihrem Wesen als Frauen begreifen und die weiblichen Kräfte voll zur Entfaltung bringen, dann ist der Triumph des neuen lichten Zeitalters nahe. Allein sie, die Frauen, vermögen dies zu bewirken. Die Männer können ihnen in diesem seelisch-geistigen Kampf nur dienend und unterstützend zur Seite stehen. Dies werden sie beglückt tun, weil wahre Frauen ihnen den Weg des Lichts und der Liebe weisen. Denn die Macht der Liebe ist niemals abstrakt, sie ist immer die Liebe zwischen Mann und Frau, aus der alles hervorgeht. Jetzt ist es an den Frauen, sich selbst zu finden, ihre lichten Schwingungspotentiale aufzubauen – äußerlich durch lange Haare – und zu nutzen.

 

Wasserkrugzeitaler.

 

Wir überschreiten die Schwelle in ein neues Zeitalter. Es ist das Zeitalter der Göttin, die Herrschaft der weiblichen Macht. So heißt das viel besprochene Neue Zeitalter („New Age”) auch nicht „Wassermannzeitalter”, wie oft fälschlich behauptet wird, sondern Wasserkrugzeitalter! Der Ursprung des Wissens um die kosmische Zeitrechnung geht ja auf die sumerisch-altbabylonische Kultur zurück. Das für uns jetzt neue Zeitalter, der gerade anbrechende „kosmische Monat” (Adu), heißt richtig: Wasserkrugzeitalter. Da wird die Göttin Ischtar (Freyja, Inin, Inanna, Aphrodite, Venus etc.) die „Wasser der Reinigung” über die Erdenwelt ausgießen. Später machte die abendländische Astrologie aus dem Wasserkrugzeitalter das Wassermannzeitalter, durchaus willkürlich und ohne Verständnis für die tiefgreifenden Zusammenhänge.

„Liebe Göttin”

 

Wenn von der Göttin als absolutem Begriff gesprochen wird, so ist dies ähnlich zu verstehen, wie wenn von ”dem Gott” die Rede ist – und doch ist es etwas völlig anderes. Denn der totale Anspruch, den etwa die Bibel für ihren ”Gott” erhebt, ist ebenso inakzeptabel wie unsinnig. Dieser männlichen Unsinnigkeit wird keine weibliche Unsinnigkeit entgegengestellt werden. Die Göttin aber ist der wichtigste Aspekt innerhalb eines größeren Gefüges, über dem die absoluten Ilu-Kräfte stehen, also die göttlichen Kräfte von Männlich und Weiblich.

 

In der Göttin bündeln sich alle weiblichen Ilu-Kräfte. Der Begriff „die Göttin” steht für kein einzelnes persönliches Wesen, vielmehr beinhaltet er sämtliche göttlichen Kräfte des Weiblichen – und auch die göttliche Seite in all jenen irdischen Frauen und Mädchen, in und an denen sich die Weiblichkeit genügend ausgeprägt zeigt, um eine entsprechende Schwingung aufnehmen und entfalten zu können. Die Iluhe, die absoluten Gottkräfte, das weibliche Ilu und das männliche Ilu, bestehen beisammen, aber nicht zusammen. Nur zu schöpferischen Akten vereinigen sie sich – vergleichbar mit dem Liebesakt zwischen Mann und Frau. Die Mittlerin zwischen diesen beiden Kräften ist die Göttin der Liebe. Sie ist daher die wichtigste aller Gottheiten, in ihr offenbart sich die Göttin auch als Person. In verschiedenen Kulturen sind der Liebesgöttin im Laufe der Zeiten auch andere Bereiche zugeordnet worden. Einmal wurde sie auch zur Fruchtbarkeitsgöttin, ein andermal auch zur Beschirmerin der Krieger oder zur Herrin über die ewige Jugend. All solches ist jedoch mißverstanden, es hat sich allmählich entwickelt. Da die Liebesgöttin nirgends so reinerhalten blieb wie in bei den Römern, soll sie im hier Venus genannt werden. Ihre Funktion ist völlig klar: Es ist die Liebe – geistig wie körperlich – die Kraft des erneuerten Schöpfungsakts, im irdischen Diesseits ebenso wie in den jenseitigen Sphären und Welten. Neben Venus, respektive unter ihr, stehen andere Göttinnen, deren Schwingung sich in der höchsten vereinigen.

Die Anrufung der Göttin braucht fortan keinen Namen. Wie andre gewöhnt waren (und es noch sind), „lieber Gott” zu sagen, gilt für die, die bereits Wissende sind: „Liebe Göttin!”

 

Para-Kosmologie

 

Eine wichtige Grundlage für das Begreifen der Zusammenhänge vermittelte jene Para-Kosmologie, die frühe Hochkulturen in Mesopotamien schon kannten. Sie beantwortet  schlüssig die größten Fragen der Menschen: Wer sind wir? Woher kommen wir? Warum sind wir hier? Wohin wird es uns nach unserem Sterben führen? Da dies an dieser Stelle nicht in allen Einzelheiten wiedergegeben werden kann, soll gleich zum Studium zweier besonders geeigneter Schriften geraten werden: Das „Karthager-Buch” und das „Ilu Ischtar”.

Was ist die Gottheit? Sie ist kein ”einziger Gott”, den man sich als einen einmal zürnenden und einmal mildtätigen Mann vorzustellen hätte. Das ganz gewiß nicht! Die Gottheit sind die namenlosen ewigen Kräfte des Weiblichen und des Männlichen. Alles Leben, alles Schaffen kommt aus ihnen. Weil das menschliche Denken Begriffe braucht, wurden dies Kräfte die Iluhe genannt.

 

„Ilu” heißt, wörtlich übersetzt, „göttliches Licht”. Dieses göttliche Licht hat seine zwei verschiedenen, vollkommen gleichwertigen Ausformungen, die eigenständig bestehen: Das männliche Ilu und das weibliche Ilu! In ihrer zeitweiligen Verbindung werden diese beiden Kräfte zur „Allschöpferkraft”, zu den Iluhe (Akkadisch Iluim), der höchsten absoluten Gottheit.

 

Unter dieser großen, ewigen weiblich/männlichen Allkraft stehen starke Wesen des Jenseits, die unsere Vorfahren ihre Göttinnen und Götter nannten – und diese Wesen haben zweifellos einige Macht. Die Iluhe aber sind die über allem stehende göttliche Allmacht. Das Zeichen des baphometischen männlich/weiblichen Doppelhaupts will dies versinnbildlichen. In abstrakterer und inzwischen oft weniger klar verstandener Weise zeigt auch das ostasiatische Yin/Yang-Zeichen diese Erkenntnis.

 

Die Menschen (wie auch alle anderen Lebewesen) sind nicht erschaffen. Sie sind vielmehr mit und neben jener Gottheit ewigen Seins. Der Anfang fand statt in der raumlosen Unendlichkeit und der zeitlosen Ewigkeit. Dies ist die rein göttliche Seinsebene, die wir nicht begreifen können, weil wir ohne Raum und Zeit nicht zu existieren vermögen. Wir können uns daher eine raumlose Unendlichkeit und eine zeitlose Ewigkeit auch nicht vorstellen. Das ist auch gar nicht notwendig, weil diese göttliche Macht für uns Zeit und Raum geschaffen hat. Das war – für uns – „der Anfang”. Seit aller Ewigkeit lagen Myriaden von „Samen” kommenden Lebens bereit: Alle „Götter”, „Engel”, Menschen, Tiere und Pflanzen – desgleichen „Dämonen”. In diesem Stadium bestanden all jene Samen aus Schale und Kern. Die Schale entspricht der Seele, der Kern dem Geist. Die Seele (Schale) ist das (Astral-) Körperhafte, der Geist (Kern) ist das Wesen (der Charakter, Begabungen etc.). In diese noch leblose Zweiheit hinein gab die göttliche Macht ein Drittes: Die Kraft des Lebens. Und mit der Belebung der Samen wurde aus jedem Wesen die ewige Dreiheit Geist-Seele-Leben.

 

Da die Kraft des Lebens unverlierbar ist, gibt es auch keinen Tod. Das Sterben ist nicht  mehr als ein Wechseln der Körperkleider, die nach dem inneren Muster unseres Astralkörpers erneut aufgebaut werden. Es gibt auch keine Auslöschung des Ich-Bewußtseins im Sterben, kein Vergessen dessens, was war, sondern ein bewußtes Übergehen von dieser Welt in eine andere, in eine jenseitige Welt. Dort nimmt unser Leben dann seinen Fortgang. Daß es überhaupt ein Sterben (der Hülle) gibt, liegt bloß daran, daß wir einmal den Weg durch die grobstoffliche diesseitige Welt zu gehen haben. Wieso müssen wir das? - Weil wir einstmals aus unserer Urheimat, dem Gottesreich des ewigen Lichts, ausgezogen sind und dabei unsere „himmlischen Leiber” verloren, also die rein lichtstofflichen Umsetzungen unserer Astralkörper. In der „Leerenendlosigkeit” konnten wir nun nicht mehr existieren. Wir verloren unser Bewußtsein und sanken in einen Samenzustand zurück. Wir sind in gewisser Weise alle „gefallene Engel”. Damit wir nun wieder zu uns kommen und uns erneut verkörpern konnten, schuf die göttliche Macht, die Kraft der Iluhe, den diesseitigen grobstofflichen Kosmos mit der Erde. Dadurch wurde eine Schwingungsgrundlage gegeben, die es ermöglicht, uns abermals aus dem Samenzustand zu entfalten. (Einzelheiten zu alledem können z.B. im Karthager-Buch, bes. dort bei „Ilu Aschera”, nachgelesen werden.)

 

Während des Geschlechtsakts zwischen Mann und Frau wird eine Schwingung erzeugt und durch diese ein Same aus einer speziellen jenseitigen Sphäre angezogen, in der sich die Samen befinden. Da auch hierbei die Gesetzmäßigkeit der Affinität von Schwingungen wirkt, erklärt sich u.a. die Familienähnlichkeit. Dies gelingt bei zwei gesunden Menschen von gleichartiger Grundschwingung immer.

 

Unser Weg durch die grobstoffliche Erdenwelt ist also nötig, um uns eine Wiederverkörperung zu ermöglichen – und dadurch den Weg zur Heimkehr in die Urheimat zu eröffnen. Es ist unsere Aufgabe, durch das Zeugen von Kindern auch anderen „gefallenen Engeln” diese Möglichkeit zu geben – denn es liegen noch viele Samen ohnmächtig in jener Sphäre. Nach unserem irdischen Sterben verlieren wir unser Bewußtsein nicht wieder, sondern werden von einer der zahlreichen Welten des Jenseits angezogen; und zwar von derjenigen, die jener Geistesschwingung entspricht, die wir uns während unseres Erdendaseins durch Gedanken und Handlungen erworben haben. Von dort aus können wir uns dann weiter bewegen – in lichtere oder dunklere jenseitige Welten, unser Wille ist diesbezüglich völlig frei. Das von der Gottheit, der Macht der Iluhe, gesteckte Ziel ist jedoch die Heimkehr in die Urheimat, in das Reich des ewigen Lichts. Ein abermaliges Sterben gibt es nicht (in einigen besonderen Fällen kann es jedoch auch eine erneute Verkörperung im Irdischen geben).

Verwandtschaften zu dieser Para - Kosmologie finden sich, mehr oder weniger deutlich, in vielen alten Glaubenslehrenlehren.

 

Da wir unsere „Persönlichkeiten” von Anfang her haben und also auch in diese Welt mitbrachten, sind unsere Aufgaben für die Gesamtheit unter-schiedlich. Von vielen wird nur erwartet, daß sie ihren unmittelbaren Weg anständig gehen; von anderen hingegen, daß sie Dinge für die Gemeinschaft leisten. Denn bloß wenn diese Welt in einem brauchbaren Zustand erhalten wird, vor allem aber die natürliche Relation der beiden Geschlechter zueinander, können auch die anderen „gefallenen Engel” ihre Chance zur Heimkehr wahrnehmen.

Den diesseitigen Kosmos mit der Erde müssen wir uns wie eine verhältnismäßig kleine Insel inmitten eines weiten Ozeans jenseitiger Spähern und Welten vorstellen. Das Diesseits ist zwar vom Jenseits getrennt, aber für den starken Geist ist die Scheidewand hauchdünn, er kann mit Hilfe des Astralkörpers die Sphären wechseln. Nötig ist dazu aber immer eine starke Schwingung der Liebe zwischen einem weiblichen und einem männlichen Wesen. Allein dadurch kann die nötige hohe Anziehungskraft entstehen, dank derer dieser schwierige Weg möglich wird. Es ist hier ausdrücklich nicht von einer mehr oder minder abstrakten „Nächstenliebe” die Rede, sondern von der klar personifizieren Liebe zwischen Mann und Frau. Diese Liebe muß nicht unbedingt die zwischen zwei Menschen sein, auch nicht einem hier im Irdischen lebenden und einem Verstorbenen, es kann auch die verehrende Liebe zwischen Menschen der Erde und einen andersgeschlechtlichen Wesen des Jenseits sein, das nicht als Mensch durch das Erdendasein gegangen ist – also etwa zu einem göttlichen Wesen, das zu einem „spirituellen Eros” fähig ist.

 

Unserem Wesen nach sind wir Menschen also alle „gefallene Engel”. Deshalb steckt auch in jedem von uns ein vielfach höheres Vermögen, als wir es uns jetzt während unseres Menschseins vorstellen können. Aber zurückgewinnen wird seine himmlische Kraft immer nur, wer die Reinheit der Schwingung seines Geschlechts sichert – als Frau oder als Mann.

 

Die Astralkörper

 

Der Begriff „Astralkörper” bezeichnet den „inneren Leib”, jenes feinstofflichen Grundmuster, das alle lebenden Wesen in sich tragen; ob Mensch, Tier oder Pflanze. Der Astralkörper ist somit das, was wir aus unserer Urheimat, dem Reich des ewigen Lichts (Ilu-Reich) mitgebracht haben. Auch unsere diesseitigen Grobstoffkörper sind nach dem Muster des innenliegenden Astralkörpers aufgebaut. Dabei dürfte der diesseitige Körper im Alter von rund 21 Jahren dem Original, dem ewigen Astralkörper, am ähnlichsten sein. Allein der diesseitige Grobstoffleib ist ja dem Altern unterworfen, nicht aber unser eigentlicher, auf Erden bloß innerlich vorhandener, wahrer Leib, dessen ewiges Muster eben der Astralkörper ist.

 

Nun sagt schon die Para-Kosmologie aus, daß die unterschiedlichen Ge-schlechter Männlich und Weiblich von allem Anfang an dagewesen sind – auch wenn diese sich erst hier im Irdischen in der hier nötigen biologischen Weise auswirkten. Schon immer  aber, auch im Reich des ewigen Lichts, gab es das Männliche und das Weibliche, und in den Welten des Jenseits, die wir nach dem irdischen Sterben durchwandern, ist es ebenso.

Vor unserem Auszug aus dem Reich des ewigen Lichts (siehe Para-Kosmo-logie) können wir von einer „vorbiologischen” Geschlechtlichkeit sprechen. Der Unterschied zwischen Männlich und Weiblich war jedoch geistig (psychisch) und äußerlich vorhanden und sogar sehr ausgeprägt, noch stärker, als dies im Irdischen der Fall ist. Zu jener Zeit und in jener lichten Sphäre waren unsere Astralkörper sozusagen in 1:1-Form umgesetzt. Daher kommt es, daß die äußerlich größeren Unterschiede, die damals zwischen Mann und Frau bestanden haben und nach unserem Erdenleben wieder bestehen werden, auch jetzt in Gestalt unserer Astralkörper in uns stecken. Die Astralkörper beinhalten gleichsam die grundlegende Verschiedenheit von Mann und Frau. Alles ist so aufgebaut, daß die beiden Geschlechter einander ergänzen – und auch gegenseitig anziehen. Erst im Zusammenkommen dieser Verschiedenheit während des Liebesakts zwischen Mann und Frau entsteht für Augenblicke die göttliche Einheit der beiden Iluhe, der allschaffenden Kräfte von Männlich und Weiblich. Verschiedenheit ist also der Schlüssel zur Ganzheit, denn von allem Anbeginn her sind Paare bestimmt – auch wenn sie sich vielleicht im Erdenleben nicht immer treffen können; dann finden sie sich in der nächsten Welt wieder.

 

Das göttliche Prinzip der Iluhe ist das der Kräfte von Männlich und Weiblich in jeweils vollkommen reiner Art. Beide haben den gleichen Wert – Frau und Mann – doch niemals sind sie gleich! Dies drückt sich auch in ihren Astralkörpern aus. Die Astralkörper bewirken auch die im allgemeinen unsichtbare „Aura”. Dabei handelt es sich um abstrahlendes, sozusagen schon verbrauchtes, Astrallicht.

 

Unterschiede zwischen weiblichem und männlichem Astralkörper.

 

Die Astralkörper von Frau und Mann sind sehr verschieden. Diese Unterschiede zeigen sich naturgemäß auch äußerlich in deren irdischen grobstofflichen Umsetzungen, also an unseren Erdenleibern. Allerdings selten so ausgeprägt, wie es dem Original entspräche. Dazu kommt, daß sich durch den Auszug aus dem Ilu-Reich (siehe Para-Kosmologie) bei vielen Schäden ergeben haben. Daher gibt es schöne und weniger schöne Menschen – ihre Astralkörper sind aber alle sehr schön. Insoferne steckt in jeder Frau eine Helena und in jedem Mann ein Paris, um mit der griechischen Mythologie zu sprechen.

 

Die Astralkörper von Mann und Frau bestehen aus unterschiedlichen Feinstoffarten. Darin liegt auch einer der Hauptgründe der äußerlichen Unterschiede. Während die grobstofflichen Erdenleiber aus Fleisch und Blut gleicher Art bestehen, sind die Astralkörper aus verschiedenartigen Stoffen, aus unterschiedlichen Feinstoffen. Diese Stoffe sind einmal „Lichtsubstanzen” nach männlicher oder weiblicher Art genannt worden. Sie stehen jeweils in Affinität zu entweder männlichen oder weiblichen „Lichtschwingungen”. Da unsere Astralkörper auch atmen, bedürfen sie adäquater Astrallicht-Atemsubstanzen. Diese sind zwischen Mann und Frau sehr verschieden, und daher sind auch die astralen Atmungsorgane von Mann und Frau ganz unterschiedlich.

 

Am offenkundigsten ist der Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Astralkörper bei den Haaren. Bei den Frauen und Mädchen erstreckt sich der Astralkörper vollständig bis in die Haare. Die Astralhaare einer Frau sind immer sehr lang, sicher erheblich über einen Meter. Da die Haare der Frauen also auf großer Länge einen vollwertigen Astralkörper besitzen, fallen sie ihnen auch nicht aus. Anders ist es bei Männern, deren Astralhaare nur etwa ein bis zwei Handbreiten messen, weshalb sie mehr oder weniger ausfallen. Zwar kann auch Männerhaar relativ lang wachsen, doch das ist dann lediglich eine verlängerte Hornbildung, wie auch beim Bart oder überlangen Finger- und Fußnägeln; es gibt dafür kein inneres astrales Gegenstück und somit auch keine Bedeutung. Frauenhaare sind also etwas ganz grundsätzlich anderes als Männerhaare. Frauenhaare haben immer auf ganzer Länge ein vollwertiges inneres Gegenstück, sie sind astral lebendig! Daher ist das lange Haar der wertvollste Besitz jeder Frau und jedes Mädchens. Nicht zufällig spielt es auch in der Sexualität eine so große Rolle: Es ist ein Ursignal der Frau an den Mann.

 

Weil Frauenhaare astral lebendig sind, heißt das: Jedes Schneiden, Sengen, Ätzen, jedwede Beschädigung von Frauenhaaren, bedeutet eine unmittelbare Schädigung des Astralkörpers der betreffenden Frau oder des betreffenden Mädchens! Solches wirkt sich naturgemäß immer negativ aus; es sollte daher unbedingt vermieden werden. Schon die Sumererinnen wußten, daß besonders die ersten ca. 80 cm (drei sumerisch/altbabylonische Ellen) sehr empfindlich sind. Mindestens diese Länge hatten daher die Haare der Frauen. In allen Hochkulturen galt Ähnliches. Das Funktionieren des weiblichen Astralatmens beginnt bei einer Haarlänge von etwa 50 Zentimetern, doch eine größere Länge ist naturgemäß sehr viel besser; ein Maß von 75 bis 80 Zentimetern Haarlänge entspricht dem Natürlichen bei der Frau, mehr Länge bewirkt noch mehr.

 

Durch die Vergrobstofflichung im Irdischen, welche durch den Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau eingeleitet wird, kommt es zu mehr oder weniger großen „Minimalvermengungen”. Es wandern also teilweise weibliche Strahlungen in den Mann und teilweise männliche Strahlungen in die Frau. Dadurch entsprechen die irdischen Verkörperungen zwar weitgehend, jedoch nicht ganz, dem Abbild des wahren Leibes, also dem des Astralkörpers. Es ist an-sich gegen die Natur der Frau, ihre Haare zu schneiden oder schneiden zu lassen. Wo es trotzdem geschieht, tragen  immer negative Einflüsse daran die Schuld.

Der weibliche Astralkörper unterliegt anderen Gesetzmäßigkeiten als der männliche. Der weibliche Astralkörper ist in vielerlei Hinsicht empfindlicher, feinfühliger, strahlungsvoller. Dies ist von allem Anfang her so eingerichtet. Es ist auch der Grund dafür, daß die Mutterschaft (die es ja allein im Irdischen gibt) dem Weiblichen übertragen wurde – eben weil das Weibliche an-sich lichter ist und zarter fühlend ist als das Männliche und daher besser geeignet, Kinder in das Leben hineinzuführen. Aber auch die lichte Magie war seit jeher eine Angelegenheit der Frauen.

 

Wichtig ist für beide Geschlechter, eine jeweils reine Ilu-Schwingung in sich zu schaffen – je nach Geschlecht. Denn der Lichtgrad, welcher dem Astralkörper durch die Anziegungskräfte des Geistes (d.h. auch des eigenen Willens) zugeführt wird, entscheidet über das Ausmaß der Lebenskraft in dieser Welt – und über den zukünftigen Weg in einer lichten Jenseitswelt nach dem irdischen Sterben.

 

Der astrale Atem

 

Die astralen Atmungsorgane von Mann und Frau, ihre Schwingungsorgane, unterscheiden sich sehr stark voneinander. Dies sowohl hinsichtlich ihrer Art und Anordnung wie auch in ihrer Funktionsweise. Gemeinsam ist nur die Hauptaufgabe, nämlich die jeweiligen astralen Atmungslichtstoffe kontinu-ierlich aus der allgemeinen Feinstoffsphäre anzuziehen und dem astralen Herzen zuzuführen – denn dabei sprechen wir natürlich vom astralen Gegenstück des grobstofflichen Herzens (insofern ist aber die uralte Bezugnahme auf das Herz als Sitz der Lebenskraft abermals zutreffend). Der prinzipielle Unterschied zum irdischen Atmen besteht darin, daß die Grobstoffe einheitlich sind und daher auch Männer wie Frauen die gleiche Luft atmen können – die Astralkörperstoffe bei Mann und Frau jedoch unterschiedlich sind und daher auch verschiedenartigen Atem benötigen. Daraus wiederum resultiert, daß Frau und Mann auch ganz unterschiedliche astrale Atmungsorgane brauchen und haben.

 

Das ganze Gefüge des Lebens basiert auf den beiden Faktoren Männlich und Weiblich, es ist auf die Ergänzung dieser beiden unterschiedlicher Wesenheiten angelegt! Die Anziehung der jeweiligen astralen Atemfeinstoffe erfolgt durch das jeweils geschlechtsspezifische Hauptschwingungsorgan, partiell ergänzt durch das jeweilige Nebenschwingungsorgan. Dies ist eine maßgeb-liche Grundlage für die Erhaltung der Lebenskraft und der Sexualität wie auch der Funktionstüchtigkeit des erkenntnisfähigen Geistes.

 

In den Jahren der Kindheit werden die nötigen Feinstoffe, welche quasi der Atem des Astralkörpers sind, durch von außen her wirkende Kräfte zugeführt. In der Kindheit zieht der Mensch solche Kräfte also noch nicht an. Etwaige Verletzungen der Schwingungsorgane wirken sich daher in denKindheitsjahren auch kaum diesbezüglich aus. Erst wenn der diesseitige Grobstoffleib bis zur Geschlechtsreife  entwickelt ist, so daß sich der Astralkörper (der ja kein Werden und Vergehen kennt!) voll in ihm zu entfalten beginnt, hört die automatische Feinstoff- und Schwingungszufuhr von außen auf, der Mensch muß diese von nun an aus eigener Kraft anziehen – seine astralen Atmungsorgane müssen funktionsfähig sein.

 

Erst im höheren Alter nimmt die Wichtigkeit der Schwingungsorgane ab, weil bis dahin gewisse Reserven angesammelt worden sind – jedenfalls dann, wenn die Hauptschwingungsorgane stets im wesentlichen in Ordnung waren. Im hohen Alter, wenn der Astralkörper registriert, das seine grobstoffliche Hülle allmählich an Stabilität verliert, richtet er sich sozusagen auf das Ausziehen ein.

 

Der Astralatem der Frau

 

Die astralen Substanzen, welche der weibliche Astralkörper zur Erhaltung seines Lichts und seiner Lebenskräfte braucht, sind von äußerst feiner Art. Man muß sie sich vorstellen wie winzige Funken, die von der astralen Ebene her kommend das Diesseits durchziehen, etwa so, wie Schwärme kleiner Fische einen Ozean durchziehen. Es bedarf eines möglichst großen Netzes – um bei dem Vergleich zu bleiben – um solche Feinstoffunken aufzufangen. Dazu eignet sich allein das Frauenhaar. Sein astrales Gegenstück besitzt eine hauchfeine magnetische Ader, die im Inneren des Astralhaares verläuft – wie im diesseitigem Gegenstück der Haarmarkkanal. Dadurch ermöglicht das grobstoffliche Haar dem Astralhaar, seine Fähigkeiten auch hier im Diesseits zu entfalten und jene notwendigen weiblichen Astralstoffe anzuziehen und einzufangen. Dies geschieht ununterbrochen, es ist das Atmen des weiblichen Astralkörpers.

 

Das Hauptschwingungsorgan der Frau und Mädchen sind also ihre langen Haare (die Haare von Frauen und Mädchen sind ja aufgrund der geschlechts-spezifischen Beschaffenheit des weiblichen Astralkörpers ganz etwas andres als die von Männern). Das Funktionieren des astralen Atmens der Frau ist also vom intakten Vorhandensein der diesseitigen, also der grobstofflichen Gegenstücke der astralen Atmungs/Schwingungsorgane abhängig – eine Frau braucht unbedingt ausreichend lange Haare, um die Vitalität ihres Astralkörpers zu erhalten! 

 

Der Astralatem des Mannes

 

Die astralen Substanzen, die der männliche Astralkörper benötigt, kann man sich wie feinstoffliche Zusammenballungen vorstellen, die, kleinen Kummuluswolken ähnlich, von der astralen Ebene her das Diesseits durchziehen. Nach Form und Größe entsprechen sie ungefähr dem Zwerchfell. Dessen astrales Gegenstück im Körper des Mannes strahlt einen Magnetismus aus, der solche Feinstoffwölkchen immerzu anzieht und dafür sorgt, daß die Zufuhr frischer männlicher Astralsubstanzen nie abreißt. Dies entspricht dem Atmen des männlichen Astralkörpers.

 

Astrallicht und Sexualität

 

Die sexuellen Fähigkeiten bei Frau und Mann sind ganz wesentlich mit dem Lichtpotential des Astralkörpers verbunden. Dieses Potential bestimmt auch die sexuelle Potenz. Denn der Geist dirigiert den Körper – nicht umgekehrt. Deshalb erleben auch allein wahrhaft Liebende alle vollen Wonnen des Liebesakts. Die Kraft ihrer Liebesfähigkeit übersteigt die Grenzen des diesseitigen Vermögens – körperlich ebenso wie geistig. Je höher der Lichtgrad ihrer Astralkörper ist, um so mehr. Denn neben der diesseitigen gibt es auch eine astralkörperliche Erotik!

 

Das Potential des Astrallichts bestimmt nun einmal die Lebenskraft und die Liebesfähigkeit. Es entwickelt sich aufgrund der Reinheit der Eigenschwingung – männlich beim Mann, weiblich bei der Frau – und der Qualität der astralen Atmungsorgane, welche für das Funktionieren der Astrallichtzufuhr sorgen.

Da heutzutage viele Frauen ihre astralen Atmungs- und Hauptschwingungsorgane nicht im nötigen Ausmaß besitzen, also zu kurze Haare haben, fehlt es diesen auch an astralem Licht. Aber schon immer mehr Frauen und Mädchen erfühlen diesbezüglich die Fingerzeige der Göttin und lassen ihre Haare lang. Bei Männern sind die Ursachen für Astrallichtmangel noch vielfältiger. Im Kern liegt das Übels immer im Mangel an gechlechtsspezifischer Schwingungsreinheit. Dadurch geht das Astrallicht verloren, die Astralkörper verdunkeln und verlieren ihre Vitalität.

           

Wo Mann und Frau in hochgradigem Astrallicht den Liebesakt vollziehen, entstehen zwei besondere Schwingungen: Die erste reicht in jene Sphäre, in der die Samen des zu empfangenen Lebens ruhen. Einen solchen Samen zieht diese erste Schwingung an; aus ihm wird ein Kind. Dies geschieht aufgrund zeitweiliger Vereinigung der beiden persönlichen Eigenschwingungen, die nun nach dem Prinzip der Affinität einen passenden Samen anziehen. Daraus erklärt sich die Familienähnlichkeit, in der sich sowohl Züge der Mutter wie auch des Vaters zeigen.

 

Diese erste entstehende Schwingung können wir die diesseitsbezogene nennen. Sie bedarf keines starken astralen Lichts, sie entspricht der sexuellen Grobstoffunktion und funktioniert fast immer, auch unabhängig von Liebe. Die zweite Schwingung, die einen Augenblick lang entsteht, kommt ausschließlich bei starkem Astrallicht der Liebenden zustande. Diese können wir die jenseitsbezogene Schwingung des Liebesakts nennen. Es ist die astrale Herzensliebe. In ihr offenbart sich jenes höchste Gefühl wunderbarer Gemeinsamkeit, das ein Teil der Ewigkeit ist. Denn von Ewigkeit her besteht ja die Paarsamkeit zwischen Mann und Frau. Und diese zweite Schwingung ist jene, die dem ewigen Liebesakt im Jenseits entspricht! Diese zu empfinden, übersteigt alles Irdische. Sie schenkt eben jene Augenblicke höchster Glückseligkeit schon im Irdischen, die einer höheren Ebene angehören. Zugleich schafft jene zweite Schwingung, die Schwingung des astralen Eros, ein Strahlengebilde um die beiden Liebenden herum, das sie gegen ungute Einflüsse abschirmt. Dies stärkt die anhaltende Gemeinsamkeit der beiden und hilft ihnen, die Lebenskämpfe im Diesseits gut zu bestehen. So bewirkt der vollkommene Liebesakt zwischen Mann und Frau deren festen Zusammenhalt durch Unterstützung von der astralen Ebene her.

 

Der interkosmische Schlüssel

 

Man hat sich daran gewöhnt, unseren Kosmos als „Universum” zu bezeichnen. Das trifft die Wirklichkeit nicht, denn unser Kosmos ist lediglich wie eine Insel in einem weiten Ozean, den wir den „Interkosmos” nennen könnten. In diesem Ozean jenseitiger Sphären gibt es viele jenseitige Welten, zahlreiche andere ”Universen” von anderer Stofflichkeit. So ist auch unser Kosmos durchdrungen von jenseitigen Sphären, durch welche Wesen des Jenseits – lichte wie finstere – unsere Welt erreichen und sich hier auswirken können. Ebenso ist der umgekehrte Weg möglich: Wir können nach ”drüben”, schon vor unserem irdischen Sterben, und von dort aus wirken. Dazu aber bedarf es wiederum der starken weiblichen Schwingung, die quasi den „Leitstrahl” vom Diesseits in das lichte Jenseits bereitet. Dies ist der Schlüssel zur Kommunikation mit dem lichten Jenseits, mit dem Reich der Göttin. Und abermals schließt sich der Kreis: Es sind die Frauen mit ihren langen Licht tragenden und anziehenden Haaren, die den Weg bahnen können – für alle, in den Händen der Frauen, in ihrem Willen und ihrem rein weiblichen Bewußtsein liegt die Zukunft des neuen Zeitalters!

  

                            

 Darstellung der Liebesgöttin

(Ischtar/Inanna/Inin/Venus/Aporodite/Freyja/Aramati/Aschera etc.)

 

 

 

Die Liebesgöttin Ischtar / Venus.

 

Die Perle auf der Stirn symbolisiert ihr drittes Auge, das in die Menschen hineinschaut.

Über ihrem Kopf schwebt die magische Sonne, die Quelle des göttlichen Lichts Ilu.

Die langen Haare der Göttin sind ausgebreitet wie magische Schwingen,

durch sie senden und empfängt sie Botschaften und Gebete und bewirkt Wunderkräfte.
In den Händen hält sie die Spitze von Marduks (Odin/Jupiter) Speer zum Zeichen dafür,

daß sie die Jenseits/Diesseits-Grenze durchschreiten kann, und in der anderen Hand einen Spiegel,

der sie alles erschauernd macht.(Darstellung babylonisch, ca. 1600 v. Chr., z.Zt. Bagdad).

Die Form auf der Lilie ist eine Adaptation der Templer-Sektion Augsburg-Wien-Genua (um 1220).

 

 

 

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28. Juli 2010 20:11:02 +0200