VRIL-THULE
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ZUM THEMA "VRIL" UND "THULE"...

 

Über die "Thule - Gesellschaft" ist schon eine ganze Menge geschrieben worden richtig und falsch, wohlmeinend und bösartig. Über die "Vril - Gesellschaft" ist weniger veröffentlicht worden, und wo es geschah, so zumeist aus dem Blickwinkel eines Anhängsels der Thule - Gesellschaft, was indes nicht ganz zutreffend ist. Die meisten "Thule - freundlichen" Autoren haben die "Vril - Komponente" wohl auch deshalb vernachlässigt, weil sie mitunter allzu "phantastische" Züge aufweist. Manch einer wünschte wohl nicht, die Thule - Gesellschaft, um die es ohnehin genug Ungewöhnliches zu berichten gibt, in den Dunst noch weiterer "Phantasmen" zu bringen. - Über das "Vril - Projekt" schwiegen sich sicherlich aus eben diesem Grunde auch informierte Kreise weitgehend aus.

Die Gegner der "Thule" hingegen geizten nicht mit Unsinn, wenn es darum ging, die Thule - Leute schlechtzumachen. Eine der bekanntesten Unsinnigkeiten solcher Art ist die Behauptung, die Thule - Leute hätten an den "verborgenen Übermenschen" geglaubt, mit dem sie eine "Superrassenzucht" hätten verwirklichen wollen. Dieser Unfug geht darauf zurück, daß zu den "Thule - Ideen" die Vorstellung gehörte, jeder Mensch trage den "Übermenschen" - verstanden als das "bessere Ich" in sich und müsse also dieses "bessere Ich" in sich kultivieren. Das ist natürlich ganz etwas anderes.

Es trifft aber gewiß zu, daß im Umkreis der Thule - Gesellschaft alle möglichen Mythen und Okkult - Lehren zumindest erfaßt, analysiert und bearbeitet wurden - was jedoch nicht heißt, all solches habe zum Glauben und zur Lehre der "Thule" gehört! Etwa die "Geheimlektüre" der Frau Hahn - Blavatzky oder die "Hohlwelttheorie" waren niemals Bestandteil der Thule - Glaubenswelt. Auch der Arierkult ist nicht in jener einfältigen Weise vertreten worden, wie das später oft behauptet wurde (so standen beispielsweise die semitischen Araber und deren Kultur in höchster Achtung bei den Thule - Leuten, was bis in die Gegenwart weiterwirkt).

 

Eine der wichtigsten Lehren, die auf die Thule - Gesellschaft stark einwirkte, war hingegen die ario-germanische Religionsrekonstruktion ("Wihinei") des Philosophen Guido von List, deren Nahverwandtschaft zur "Ilu - Lehre" unübersehbar ist. Eine andere wichtige Lehre war die "Welteislehre" des Hans Hörbiger ("Glacial - Kosmologie"). Außerdem gab es in der "Thule", und wohl besonders bei Rudolf von Sebottendorff persönlich, Hinwendungen zu einem "antialttestamentarischen" Urchristentum (Marcionitertum).

Der wesentlichste ldeenunterschied zwischen "Thule" und "Vril" war wohl der, daß in der Thule - Gesellschaft ein verhältnismäßig breitgefächertes Grundlagenwissen zusammenklang. Dies lag sicherlich an dem bewußten "Konzept", eine für möglichst viele Menschen annehmbare Grundlehre zu schaffen, deren gemeinsame Eckpfeiler zwar feststanden, eine religiöse oder ideologische Einengung jedoch von vornherein ausschließen sollten - während die Vril - Gesellschaft ziemlich eng mit den Lehren der ISAIS - Offenbarung verknüpft gewesen sein dürften.

So erkannten die Thule - Leute beispielsweise in der Welteislehre Hans Hörbigers eine naturgeschichtliche Umsetzung des großen Kampfs Licht gegen Finsternis. Die Vril - Leute ihrerseits hielten sich wohl weitgehend an die Offenbarungstexte und suchten nicht nach neuzeitlichen Bestätigungen.

 

 

Es kann aber nicht Aufgabe dieses Buches sein, auf diese Einzelheiten und Besonderheiten detailliert einzugehen - wie hier auch nicht technologische Einzelheiten besprochen werden sollen. Es geht uns hier um die großen visionären Ideen und Unternehmungen, die im "Vril - Projekt" gipfelten.

 

 

Mental - Ray möchte informieren. Kein Kommerz, keine Werbung !
28. Juli 2010 20:11:03 +0200