RFZ I, RFZ II
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 Inhaltsverzeichnis dieser Struktur

 

 

DAS "RFZ 1"

Die Geburtsstunde des "UFOs" schlug aber im Jahre 1934 und bei den Leuten der Vril-Gesellschaft - auch wenn der Anfang ein Fehlschlag war.

Rund zehn Jahre nach dem sich das Schicksal der "Jenseitsflugmaschine" im Dunkel verlor, nämlich im Juni 1934, stand auf einem wenig benutzten Gelände der deutschen Flugzeugfabrik Arado in Brandenburg ein höchst sonderbar anmutendes Ding. Es sah aus wie ein aus zwei riesigen Bierdeckeln zusammengesetztes Fluggerät ohne Propeller. Dieses Ding, das "RFZ" (Rundflugzeug) 1, war das erste mit Antischwerkrafteffekt betriebene Experimentalflugzeug. Seine maßgeblichen Erbauer waren Dr. Schumann und ein Ingenieur aus Bochum.

Dieses RFZ 1 bestand aus einem Zweischeiben - Vril - Antrieb einer Pilotenkanzel oben darauf, einem einer Arado 196 (?) entlehnten Leitwerk und ein paar Kufen, die unten an stelle eines Fahrwerks angebracht waren.

An einem schönen sonnigen Junitag startete das RFZ 1 zu seinem ersten und einzigen Flug. Zunächst stieg es auf geschätzte 60 Meter Höhe, begann aber dann minutenlang in der Luft zu taumeln und zu tanzen. Das zur Steuerung angebrachte Leitwerk erwies sich als völlig wirkungslos. Mit Mühe und Not gelang es Lothar Waiz, dem Piloten, das RFZ 1 wieder auf den Boden zu bringen, herauszuspringen und einige Dutzend Meter davonzulaufen. Dann begann das RFZ 1 sich wie ein Kreisel zu benehmen bis es umkippte und buchstäblich auseinanderfetzte Die Trümmer sollen im Umkreis von über hundert Metern verteilt gelegen haben

Das war das Ende von RFZ 1 aber der Anfang der VRIL-Flugkörper.

 

RFZ 1 u. RFZ 2

Was zu sagen wäre über das RFZ 2, welches auf dem Geländer der Arado gebaut wurde, muß zuvor die Entwicklung des RFZ 1 betrachten, welches schon zuvor gebaut worden war und als solches sich als Mißerfolg zeigte, wenn man es als Flugzeug ansehen will, was es, genaue besehen nicht war.

Das RFZ 1 entstand schon in Juni 34. Es stellte einen Versuch dar das SM-Antriebswerk zum Fliegen zu bringen. RFZ 1 war also folgerichtig gesehen,(ein "fliegendes Treibwerk" mit einer Pilotenkanzel oben, ein paar Kufen unten und einem sich völlig nutzlos erweisenden Seitenruder. Bei dem einzigen Flugversuch stieg RFZ 1 etwa 60m hoch., tanzte unsteuerbar knappe fünf Minuten in der Luft herum und konnte dann wieder zur Landung gebracht werden. Dabei konnte der Pilot, Lothar Weiz, herausspringen, ehe das Gerät sich am Boden in immer stärkerer Weise wie ein Kreisel benahm und dabei kaputtging, was das Ende von RFZ 1 bedeutete.

Dagegen war RFZ 2 ein richtiges Flugzeug, welches man eigentlich das erste Rundflugzeug nenne müßte, jedenfalls so weit ich von solchen weiß. RFZ-II hatte ein verbessertes SM - Levitations - Treibwerk und Impulssteuerung. Ein Leitwerk herkömmlicher Art gab es nicht mehr. RFZ II besaß auch ein Landewerk, welches allerdings nur einmal ausgefahren werden konnte. Man mußte es am Boden hineinkurbeln, was nur von unten ging, und es so "spannen". Für die Landung konnte es dann herausgelassen werden. Der Start erfolgte "bäuchlings" von einem Holzgestell aus. Die drei Beine des Landewerks sahen aus wie hohe Stelzen, die nötig waren, da die Steuerung noch keine genaue Landung gestattete und es daher für unebenes Gelände auch geeignet sein mußte. Sehr unangenehm war die Kanzel, welche später zu einer Druckkabine umgebaut wurde. Da das SM - Treibwerk den, ganzen Raum des Scheibenkörpers einnahm, mußte die Kanzel oben aufgesetzt werden. Der Pilot hatte gewissermaßen eine kniende Haltung inne.

Die Flugleistungen von - RFZ-II waren sehr beeindruckend; bis auf die Steuerung, welche nur plötzliche Richtungswechsel von jeweils 22,50° zuließ.

Die Zuverlässigkeit dieses Flugzeugs war aber beachtlich. Wegen der problematischen Steuerung und auch wohl aus anderen Gründen wurde RFZ-II bis Ende 40 eingemottet. Dann wurde das. Gerät belebt. Es wurden zwei 2 cm Maschinenkanonen außenbords in Verkleidungen eingebaut. Obwohl RFZ-II ein Einzelstück geblieben sein dürfte, ist dieses bis zuletzt immer wieder für Fernaufklärungsflüge eingesetzt worden und sehr brav gewesen. Es soll sogar über Amerika (...Bruchstück...) zurückgekehrt sein. Wie es heißt, war RFZ-II im Main 49 (...Bruchstück...) ist irgendwo versteckt worden (...Bruchstück...).

 

 

DAS RFZ-2

 

DAS "RFZ 2" - DAS ,UR-UFO'

 

Noch ehe das Jahr 1934 zuendegegangen war, hatte die Vril - Technik ihren verdienten Triumph. Vermutlich schon wenige Monate nach dem Unglück mit RFZ 1 war das RFZ 2 fertiggestellt worden, jedenfalls aber noch vor dem Winter 1934.

Und das RFZ 2 sah nun aus wie "eine richtige Fliegende Untertasse" nach heutiger Vorstellung. Dieses kleine Rundflugzeug, dessen Durchmesser nur wenig über fünf Meter lag, funktionierte - und es sollte ab 1941 noch ein bemerkenswertes Schicksal vor sich haben.

 

"RFZ-2" ZIEHT IN DEN KRIEG

 

 

Die Manöverkritik der heute "Luftschlacht um England" genannten Kriegsphase offenbarte wesentliche Schwächen der deutschen Luftrüstung. Zwar hatte die deutsche Luftwaffe im Verhältnis 2:1 gekämpft - d.h. die Briten hatten doppelt so viele Flugzeuge verloren wie die Deutschen, und von "Sieg" der Briten kann also gar keine Rede sein, doch war das Problem der mangelnden Reichweite der deutschen Flugzeuge offenkundig geworden. Die Verschrottung der viermotorigen Langstreckenbomber die man nicht zu brauchen meinte, weil die Führung an keinen Krieg geglaubt hatte, rächte sich nun. Ebenso der Verkauf der besten Jagdflugzeuge (He-100 und He-110) an das Ausland. Der deutsche Standardjäger Me-109 war zwar schnell und wendig, im Grunde aber nur zur Reichsverteidigung geeignet, da seine geringe Reichweite nicht einmal 20 Minuten Kampf über London erlaubte, geschweige denn Geleitschutzeinsätze bis Schottland, wo die Briten daher ungestört ihre Rüstungsgüter produzieren konnten. Und selbst in der Aufklärung fehlten die weitreichenden Maschinen, weshalb die zivilen Transatlantikflugzeuge der Lufthansa provisorisch umgerüstet werden mußten.

Die Vril - Herstellungsstätte war ein zum Teil ganz, zum anderen Teil zu etwa zwei Drittel, unter die Erde gebauter Komplex. Die obererdigen Gebäude sind zwar inzwischen alle zerstört worden, ihre Abbildung könnte aber dennoch Rückschlüsse auf den Ort zulassen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, daß die unterirdischen Anlagen noch teilweise vorhanden sind, wurden wir angehalten, alle zur eventuellen Ortsbestimmung heranziehbaren Merkmale auf den Fotos abzudecken.

In dieser Phase erinnerte man sich des "komischen runden Dings", das 1934 einmal vorgeführt worden war - und das niemand ernstgenommen hatte, weil es keine richtigen Flügel, kein Leitwerk und "nichtmal eine Luftschraube" besaß. Ähnlich wie das erste Düsenflugzeug, das schon vor Kriegsbeginn flog, buchstäblich um Jahre verschlafen wurde, erging es auch der Vril - Technik. Doch da nun einmal dieses "komische Ding" da war, das "unheimlich schnell" fliegen konnte und eine enorme Reichweite hatte, wurde es aus einem Schuppen hervorgeholt und entstaubt. Es wurde mit einer eckigen, gepanzerten Druckkabine versehen und außerdem mit zwei Maschinenkanonen Mk-104 (2cm) ausgestattet. Dann begannen Versuchsflüge. Das war im Spätherbst 1940.

Das "RFZ-2" hatte ein wesentliches Prob0lem: Die Impulssteuerung erlaubte nur Richtungsänderungen von 90° , 45!, oder 22,5! . Damit war es als Jagdflugzeug völlig untauglich. - Aber es konnte als Fernaufklärer sinnvoll Verwendung finden. Und zu diesem Zweck wurde es auch ab 1941 eingesetzt.

 

DIE "FLIEGENDE WÄRMFLASCHE"

 

Es gab gleich zwei Gründe, dem RFZ-2 diesen Spitznamen zu verpassen:

Erstens, weil es wirklich ein bißchen wie eine alte Wärmflasche aussah - und zweitens, weil es in der winzigen Pilotenkanzel sehr schnell mörderisch heiß wurde.

Das ganze RFZ-2 hatte nur wenig mehr Durchmesser als fünf Meter. Die Pilotenkanzel war so eng, daß der Pilot darin bäuchlings mit angezogenen Beinen liegen mußte. Für ein Versuchsflugzeug war das kein Problem gewesen - jetzt aber hatte die "Fliegende Wärmflasche" weitreichende Aufklärungsflüge zu übernehmen. Dazu war ein über viele Prismen geleitetes Teleskop nach unten eingebaut worden.

Trotz aller Widrigkeit soll das RFZ-2 den ganzen Krieg über gute Dienste geleistet haben, bis nach Amerika und in den antarktischen Raum. Das RFZ-2 hatte kein Fahrwerk. Es startete von einem Holzgerüst aus. Die drei hohen Landestelzen mußten vor dem Start von außen in die Flugzeugzelle gekurbelt werden. Für die Landung wurden sie dann mit einem Federmechanismus herausgeschnellt.

Bei allem Provisorium soll sich die "Fliegende Wärmflasche" bewährt haben. Über den Verbleib dieses Rundflugzeugs ist nichts bekannt.

Einziges bekanntes Foto von RFZ II aus dem Einsatz, von einer Fw-200-Besatzung über dem Südatlantik gemacht.

 

 

 

UNMITTELBARE WIEDERGABE

"RFZ II", die "Fliegende Wärmflasche".

Diesen Spitznamen bekam das Flugzeug nicht nur, weil es ein bißchen wie eine alte Wärmflasche aussah, sondern vor allem, weil es in der winzigen Kanzel schnell sehr heiß wurde. Deshalb hatte das RFZ II seinen Spitznamen schnell weg. Alle vier Leute unserer "Spinnergruppe" - so nannten uns die paar oberen Leute der Firma, die von unserer Arbeit wußten -, nannten das Flugzeug also kurz "Wärmflasche".

Ich sah es zum erstenmal im Spätherbst 1940. Das Flugzeug war damals schon rund sechs Jahre alt. Es hatte sich wohl nie jemand darum gekümmert. Jetzt sollten zwei Bordkanonen von Kaliber 2 cm montiert werden, die aus einer bruchgelandeten Me 110 stammten. Neuere Stücke hielt man unserer "Spinnerei" wohl nicht für würdig. Irgendwie mit Grund, denn es sollte sich zeigen, daß man mit der Wärmflasche nicht gezielt schießen konnte. Aber das Flugzeug selbst ging prima, und es wurde ja auch immer wieder als Fernaufklärer herangezogen.

Solche Flüge waren eine Tortur wegen der engen Kabine. Die Einstiegluke maß 45xllOcm, man mußte sich hineinwälzen. Dann hatte man eine halb auf dem Bauch liegende und halb flach kniende Stellung einzunehmen. Auf der rechten Seite vorne hatte man den Steuerknüppel - ein winziges Ding -, links das "Gas", und neben dem Sehschlitz ein Okular für ein nach unten gerichtetes Teleskop, das über unzählige Prismen ein Bild brachte.

Ursprünglich hatte das RFZ II eine Glaskabine, die ich aber nicht mehr gesehen habe. Ich kenne es nur mit der Metallkabine mit dem Sehschlitz und den Bullaugen. Aber immerhin eine Druckkabine.

Neben der Hitze, die durch die beklemmende Enge in der Kanzel kam, war noch etwas unangenehm: Wenn das Treibwerk auf Touren kam und das Eigenfeld aufbaute, befand man sich für ein paar Minuten in einem "gewichtslosen Zustand". Erst wenn die Wärmflasche flog, war das überstanden. Dann aber war es ein sehr angenehmes Fliegen ohne Fliehkräfte. Die Geschwindigkeit, die man mit RFZ II fliegen konnte, waren so phantastisch, daß einem keiner geglaubt hätte. Und wenn ich sage: Man konnte in rund vier Stunden bis Amerika fliegen und so hoch, daß man mehr im Weltall als auf der Erde war, dann wird man ausgelacht. Es war wohl das Schicksal dieser Erfindung, daß keiner den Berichten glaubte - Udet und Göring am allerwenigsten. Hätten wir gesagt, wir können 600 Km/Std. fliegen, dann wäre vielleicht schon früher etwas weitergegangen. So aber blieb es bei einer gutgemeinten aber schwachen Unterstützung durch die SS, die dafür totale Geheimhaltung verlangte. Ich habe gerüchteweise gehört, Hitler soll getobt haben, als er später erfuhr, welche Möglichkeit wir versäumt hatten, denn mit dieser Technik hätten wir leicht 1942 einen "Amerikabomber" haben können.

Die Ignoranz kam übrigens sicherlich auch, weil die "Wärmflasche" sehr klein war.

Später wurde der Beweis geliefert, daß man mit derselben Technik ein 45-Meter- großes Flugzeug bauen konnte! (Gemeint ist Vril 7.)

Mental - Ray möchte informieren. Kein Kommerz, keine Werbung !
28. Juli 2010 20:11:03 +0200