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FORTSCHRITT AUF ALLEN GEBIETEN - RFZ-7t ("V-7")

Es war eine Zeit des Fortschritts auf allen Gebieten. Deutschland besaß die schnellsten Autos, die schnellsten und weitreichendsten Flugzeuge, das erste regelrechte Fernsehen (während der Olympischen Spiele 1936), die besten Unterhaltungsfilme usw. Bald flogen die ersten Düsenflugzeuge, die ersten Fernraketen standen in Entwicklung. All dies ist bekannt.

Da nun auch die konventionelle Technik überall im Aufschwung stand, wurden auch Versuche mit konventionell angetriebenen Rundflugzeugen unternommen. Allerdings ist denkbar, daß es sich dabei ursprünglich um reine Testobjekte handelte, mit dem man ausprobieren wollte, wie sich ein scheiben- oder diskusförmiges Fluggerät in der Luft verhält - ganz ähnlich wie der Düsenjäger Me-262 zunächst mit einem herkömmlichen Kolbenmotor getestet wurde. Es entwickelte sich aber dann aus dem "RFZ-7t"(t = "Turbo") ein eigenständiges Flugscheibenprogramm, das unter der Chiffre ,V-7' später bekannt werden sollte.

Die Geschichte dieser "V-7-Objekte" konventioneller Auslegung gehört nicht unmittelbar zu unserem Thema, es ist auch schon so viel darüber veröffentlicht worden, daß wir uns auf das Notwendigste beschränken können:

Beginnend im Juli 1941 bauten die Entwicklungsgruppen Schriever - Habermol und Miethe - Beluzzo mehrere konventionelle Flugscheiben, taten sich dann zu einer Entwicklungsmannschaft zusammen und schufen funktionsfähige Rund-flugzeuge mit Düsenantrieb, - "konventionelle UFOs".

Am 17. April 1945 berichtete Dr. Richard Miethe Adolf Hitler detailliert über diese Erfolge: Überschallgeschwindigkeit und Höhenleistung rund 24.000 Meter. Diese "konventionellen UFOs" haben sehr zur LegendenbiIdung um die deutschen Flugscheiben beigetragen, da die Geheimhaltung hier nicht so total gewesen ist wie hinsichtlich der unkonventionellen (vermutlich hat niemand in Deutschland geahnt, daß die Engländer schon lange von den unkonventionellen "Haunebu" - Flugzeugen wußten).

 

Eines der wenigen Fotos von konventionellen Flugscheiben zeigt einen Start im Raum Prag; das "UFO" trägt weißen Wintertarnanstrich.

 

UNMITTELBARE WIEDERGABE :

 

Die ganzen herkömmlich angetriebenen Flugscheibenprojekte waren meines Erachtens Abfallprodukte von Tests für die neuartige Flugkörperform. Das begann 1936 mit dem Versuch, ein diskusförmiges Gerät zum Fliegen zu bringen, was dann 1938/39 mit einem simplen Ottomotor auch gelang. Wahrscheinlich ging es bei alledem um nichts anderes, als zu sehen, wie eine solche Zellenform sich überhaupt in der Luft verhalten würde. Dabei dürfte wegen der strengen Geheimhaltung und gegenseitigen Abschottung unter den einzelnen Entwicklungsgruppen in jenen Kreisen gar nicht bekannt gewesen sein, daß RFZ II ja schon seit Ende 1934 grundsätzlich funktionierte. Vielleicht traute man aber auch dieser Bauweise nicht.

Die "Düsenflugkreisel", von denen später so viel geredet wurde (Miete, Schriever, Habermol etc.), waren entweder unerwartete Abfallprodukte - oder vielleicht auch ein bewußtes Ablenkungsmanöver von den anderen RFZ - Projekten "Haunebu" und "Vril". Allerdings gibt es ernsthafte Zeugnisse darüber, daß einige dieser Geräte sogar Funktionstüchtigkeit erlangt haben sollen.

Die letzte Version der "V-7" (RFZ-7) dürfte bereits eine Kombination aus konventioneller und unkonventioneller Technik dargestellt haben. Ein Foto dieser ,V-7' gibt es in den USA, wir konnten es jedoch für dieses Buch nicht bekommen.

 

Mental - Ray möchte informieren. Kein Kommerz, keine Werbung !
28. Juli 2010 20:11:03 +0200