Teil1
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 Inhaltsverzeichnis dieser Struktur

 

 

ISAIS‘ HÖLLENREISE, das Original

   

Vorsatz

 

1.1   

 Dies ist die Geschichte von Isais, der holden,

welche tapfer dem Fürsten der Finsternis trotze,

in sein Höllenreich schlich und entwand ihm unendlich kostbare Beute.

1.2   

Vor langen Zeiten ist dies geschehen, fern allem Erinnern der Menschen, zumal

es sich zutrug nicht in der Menschen Welt. Und doch schulden Isais

Dank dafür die Menschen, denn um derer willen vollbracht‘ sie ihre Tat

und ihrer gedachte sie noch weiter in späterer Zeit.

1.3    

So berichten diese Lieder von Isais‘ Taten, von ihrem Mut und von

ihrem Witz; aber auch von ihrer lieblichen Schönheit. Was einst in

fernen Welten des Jenseits geschehen und ebenso was nachher

geschah in der Menschen Welt und noch kommen mag durch Isais‘

Handeln, von alledem gibt hier nun Kunde ein ihr getreuer Ritter,

so wie er’s durch Geisterbotschaft erfuhr.

 

Erster Teil

 

2.1   

  Zu wissen ist euch erst, damit ihr’s versteht, was der Götterwelt

wichtig:  

Zwei magische Steine sind’s, köstlich geschliffen, welche Kräfte haben

in besonderer Weise. Garil(1 heißt der eine, seine Kraft ist die Schwingung

von männlicher Art; Ilua der andre, dessen Schwingungsart ist weiblich. Vom

Licht der Iluischen Mächte lebt da in beiden, gemeinsam bloß

können sie wirken.

1) Gral  

2.2   

  Zwar bedarf die Götterwelt selbst dieser Steine nicht, denn die Kräfte

Ilu sind ja fest in den Göttinnen und in den Göttern. Doch für der

Erdenwelt Zeitalterbestimmung tut’s Not, beide Steine recht zu

verwenden. In falsche Hand dürfen sie niemals gelangen, weil ihr Sinn

sonst verdorben wär‘. Garil(1 und Ilua bedeuten die Macht,  

das Schicksal der Menschen auf Erden zu lenken.

2.3    

Wenn da im Irdischen neues Licht wird gebraucht, dann senden die Göttinnen

und die Götter Ilua und Garil mit Boten zur Erde. Auf gar geheimnisvolle Weise

wird ihr Licht dort entfacht. Und immer sind es erwählte Getreue, welche auf

Erden die Gottheit in Andacht verehren, denen das Amt wird zuteil. Zu

solchen kommen die göttlichen Boden, überbringen die herrlichen

Steine und dazu gute Weisung.

2.4   

In alten Tagen führte der Steine Licht Kenhir,(2 den König von Thule, dann

Sar-Kyan,(3 den König von Babylon, dann Elissa,(4 Karthagos Königin, dann den

zweiten Sak-Kyan von Assyrien,(5 dann den Babylonierkönig Nabukadarsur,(6

dann Octavian,(7 Roms weisen Herrscher, dann aber bislang keinen mehr;

Augustus jedoch wird wiederkehren als Diener der Göttin und

römisch-deutscher Kaiser in neuer Zeit.

2.5   

Gingen die Steine verloren, oder einer von beiden, verfiele die Erde in tiefe

Finsternis, ohne Hoffnung auf Rettung. Denn beide Steine gemeinsam erst

zeugen den lichten Strahl, der hinauf bis zu Ilum(8 dringt, jener unsichtbaren

zweiten Sonne, welche von Jenseits zu Diesseits das göttliche Licht läßt

hernieder.  

1) Gral, 

 2) Sagenhafter König eines altnordischen Reichs; 

3) Sargon I.

4) Dido, 

5) Sargon II.,

 6) Nebukadnezar II.,

 7) Augustus.

 8) die magische (‚schwarze‘) Sonne.  

 

2.6  

  Darum sind so wichtig jene zwei heiligen Steine. Aus dem höchsten Licht 

Ils(1 und der Iluhe(2 gegeben, den Göttern und Göttinnen anvertraut, die strahlend

in Walhall(3 thronen, damit sie zuzeiten der Menschen gedenken und

ihnen gegen die Finsternis beistehen. – Um dies ist es zutun.

 

3.1    

Als weiland die strahlenden Göttinnen und die heiteren Götter in Walhall wieder

ein fröhliches Fest hatten gefeiert und ungetrübten Sinns sich in Freude ergingen,

an Schlimmes nicht denkend, da schlichen Abgesandte des finstren Schaddain,(4

des höllischen Fürsten der eiskalten Schatten, unbemerkt bis zur Mitte Walhalls,

um zu stehlen die magischen Steine. Alle beide zu fassen, gelang ihnen nicht,

Ilua(5 jedoch, der zu oberst gelegen und am wertvollsten war

in der Kammer der heiligen Schätze, griffen die Sendlinge Schaddains

und trugen ihn fort in die grause Höll.

3.2   

Dort nahm der Schaddain viele schwere Gewichte und versuchte, den göttlichen

Stein zu zertrümmern. Da solches sich als ganz unmöglich erwies, verbarg der

Finsterling den magischen Stein nächst seinen Thrones im schrecklichen

Höllenpalast, um selber ihn zu bewachen, gedacht zu beenden die heilende

Wirkung, für alle Zeiten das göttliche Licht zu entziehen den Menschen.

3.3   

Zugleich ließ, durch finstere Geister und Menschen finsteren Wesens,

Schaddain sich auf Erden den Menschen vermitteln als ob ein Gott er wäre und

behauptete gar, er wäre einzige.(6 Er ließ ihnen drohen mit den Feuern seiner

Hölle, und zahlreiche Menschen beugten sich ihm, brachten ihm blutige Opfer

dar(7 und furchterfüllte Gebete.  

3.4   

Schlimm wirkte alles dies sich allmählich aus für die Menschen der Erde.

Einen Gott glaubten sie zu verehren, und doch war es  

der oberste Teufel. Unter solchem Gift sank das römische Reiche,

einstmals stolze Menschen zwangen sich selbst auf die Knie,  

und bevor das finstre Äon wird zu Ende sein, säuft Schaddain  

noch viel Blut und Sellenblut(8 von etlichen Menschen.  

1) Die höchste, quasi halb-persönliche Gottheit. 

2) Die höchsten göttlichen Kräfte, Männlich und Weiblich. 

3) „Wahl-Halle“, der selbstgewählte Raum; sinngemäß wie Mittelreich in Ilu Ischtar u. Karthager-Buch. 

4) El Schaddai/Jahwe, der „Teufel“  

5) Der magische Stein mit dem des weiblichen göttlichen Licht, Gegenstück zu männlichen Garil. 

6) siehe Bibel. 

7) siehe Bibel/A.T  

8) Dies bezieht sich auf das astrale Licht aus den Astralkörpern der Menschen, besonders wenn Frauenhaare geschnitten werden, wobei es  entströmt, was daher nicht geschehen soll.

   

 

3.5    Weil aber die heldische Tat ward vollbracht, von der diese  

Lieder singen, wird siegen schließlich die neue Zeit, kehrt  

Cäsars Reich wieder – und die Göttin wird herrschen.  

Von der großen Tat gilt es nun zu sprechen, von Isais‘

Reise in die Mitte der Höll und wie sie hat wiedergewonnen

den heiligen Stein, um ihn den Menschen zu bringen.

 

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28. Juli 2010 20:11:03 +0200