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 Inhaltsverzeichnis dieser Struktur

 

VRIL-Gesellschaft - Geheimnis im Ungewissen.

 

Der Z-Plan kann separat bezogen werden. Das Original hat nun ein definitives Ende bekommen. Andere Versionen, welche nicht ganz legal im weltweiten Netz kuriseren unterscheiden sich somit vom Original.

Bezugsquelle von "Der Z-Plan" : 

Damböck-Verlag, Markt 86, A-3321 Ardagger

 

Ein kleiner Textauszug aus dem letzten Teil von der Z-Plan:

..........So verließ Lukowsky das Haus an der Rheinalle; voller Gedanken an seine Tochter und an Vera, die Siglinde zu ihrer Erbin gemacht hatte - und damit, genaugenommen, auch ihn. Siglinde hatte das offenbar sehr genau verstanden, viel besser als er, der er erst jetzt allmählich begriff, was dies hieß: 'Es ist wohl wahr, wir sind unser Schicksal - Du bis das meine und ich bin das Deine.' - Und: 'Wir sind die Vollstrecker der Apokalypse.'

Ernst Lukowsky - Vera Jörgens' Erbe. Und was bedeutete das? Den großen Drachen zu besiegen, mitkämpfen in der letzten, entscheidenden Schlacht, der Schlacht von Hermaggedon!

Lukowsky lenkte den Wagen auf die nächtliche Autobahn, in Richtung Berlin. Dort gab es etwas zu tun. Er hatte keine Ahnung, was das sein mochte. Sicher nur ein Kleines auf dem großen Weg. Das war auch nicht wichtig, wichtig war, daß er dabei sein würde wenn die Fanfaren ertönten und die Trommeln gerührt wurden über dem Walserfeld und die Flagge mit dem Zeichen des Menschensohns stieg. - ...............

Mit jedem Versuch, den realen Hintergründen der "Vril"-Gesellschaft und den mit dieser zusammen-hängenden Rätseln näher zu kommen, eröffnen sich neue Labyrinthe des Ungewissen, ein Verwirrspiel an Möglichkeiten, Wahrscheinlichkeiten, Eventualitäten. Kaum scheint es so, als habe man an diesem oder jenem Punkt weitgehende Sicherheit gewonnen, lugt auch schon wieder das Ungewisse dazwischen hervor. Was wir neulich schon als fast sicher annahmen, wissen wir dann doch wiederum nicht wirklich ... Wenn dies alles mehr als bloße Mystifikation ist, so haben wir es mit einem derart perfekt verschlüsselten System vollkommener Geheimhaltung zu tun, daß es buchstäblich unmöglich bleiben dürfte, diesen Dingen jemals auf den Grund zu kommen. Gerade darin aber liegt vielleicht ein Hinweis darauf, daß wir von durchaus realen Dingen sprechen. Zwangsläufig müssen diese - hat es sie gegeben - unter einem vielschichtigen Mantel von Tarnung, gezielter Irreführung und Geheimhaltung nach allen Regeln der Kunst verborgen liegen. Wäre es anders, ergebe das ganze keinen Sinn.

 

Die eben geschilderte Lage gibt engagierten Autoren sicher ein gewisses Recht, mit Schlußfolgerungen zu arbeiten. Auf diesen Blättern indes soll auch dies vermieden werden. Den Rahmen des "wahrscheinlich Wahren" zu finden, ist hier ohnehin schwierig genug.

 

Was wissen wir also - sofern wir überhaupt etwas wissen - nachdem es vor Jahr und Tag verhältnismäßig einfach zu sein schien, das "Vril-Projekt" zu durchschauen, einschließlich mancher sehr phantastisch anmutender Komponenten. Das hätte im Grunde schon mißtrauisch stimmen müssen. Aber mitunter vergeht Zeit, ehe Menschen die nötige Distanz zu interessanten Themen gewinnen. Dabei hätten vergleichende Betrachtungen schnell zu der Erkenntnis führen können, daß technische Neuerungen in jener Zeit zwar in großem Umfange von der deutschen Industrie geschaffen wurden, daß die politische Führung diese jedoch fast ausnahmslos ignorierte. Deshalb ging der technische Vorsprung Deutschlands während des Kriegs an den Fronten verloren - obwohl dieser Vorsprung bei den Industrie immer größer wurde, auf allen Gebieten, bei den Flugzeugen ganz besonders. Die Amerikaner ermittelten den technischen Vorsprung Deutschlands 1945 auf zehn bis 15 Jahre.

 

Die deutsche Führung aber erkannte dies erst in der Schlußphase des Krieges, als es längst zu spät war. Das Konzept, der größeren Quantität des Gegners die eigene höhere Qualität entgegenzustellen (wie z.B. General Galland es immer wieder forderte), wurde nicht in die Tat umgesetzt, obschon dies  ohne weiteres möglich gewesen wäre. Für die deutschen Soldaten an den Fronten aber schlug sich der technische Vorsprung nicht nieder. So lag beispielsweise die Hauptlast der Luftraumverteidigung bis zuletzt auf den Schultern der bei Kriegsende schon elf Jahre alten Me 109, während neue, überlegene Flugzeuge, die längst verfügbar waren, nicht in Serienproduktion gingen. Dasjenige Land, daß über die modernste Technik verfügte, die besten Flugzeuge und U-Boote hatte, versäumte alle damit verbundenen Chancen - bis es dann viel zu spät war, das Blatt noch zu wenden. Die Verantwortung dafür lag nicht bei der Truppe und nicht bei der Industrie, sondern ausschließlich bei der politischen Führung. So manchen, die behaupten, wir hätten den Zweiten Weltkrieg durch Verrat oder sonstige Unwägbarkeiten verloren, sei gesagt: Nein, wir haben diesen Krieg durch laufende Fehler der nationalsozialistischen Regierung verloren. Dies betraf sowohl unqualifizierte Einmischung in die Strategie wie insbesondere auch Ignoranz gegenüber den technischen Erfordernissen. Erst in der letzten Kriegsphase sollten dann plötzlich Wunderwaffen retten, was zuvor versäumt worden war.

 

Diese Anmerkung ist wichtig, weil sie zeigt, das Entwicklungen wie das "Vril-Projekt" ganz gewiß nicht aufgrund weitsichtigen Handelns der politischen Führung entstanden sein können. Im Gegenteil ist davon auszugehen, daß solche Ideen ebenso behindert wurden wie etwa die Düsenflugzeuge oder die Elektro-U-Boote; zwei ggf. kriegsentscheidende Waffen, die ohne weiteres rechtzeitig hätten zum Einsatz gelangen können. Der Krieg würde dann einen anderen Ausgang genommen haben. Technik kann nicht lügen, somit sehen wir hier objektive Faktoren.

 

Im Lichte dieser objektiven Fakten erscheinen jene Quellen glaubwürdig, die aussagen, das "Vril-Projekt" und andere unkonventionelle Fluggeräte seien aufgrund reiner Privatinitiative entstanden, ohne jede staatliche Unterstützung. Allein Admiral Wilhelm Canaris, der Chef des großdeutschen Geheimdiensts, habe Hilfestellung geleistet, insbesondere in Form von Rohstoff- und Materialbeschaffung.

 

Dies führt nun ziemlich direkt zu der einzigen vorhandenen Spur, der nachzugehen sich wohl lohnen könnte: Die "Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik" (intern auch Vri-Il- und Vril-Ges. genannt), gegründet 1921 in München, hervorgegangen aus der Peripherie des "Thule-Gesellschaft," 1926 in die Firma "Antriebstechnische Werkstätten." umgewandelt, 1937 aufgrund eines nicht näher defininerbaren Zusammenwirkens mit den Arado-Flugzeugwerken vorwiegend in Brandenburg

 tätig, bis 1945, mit Kriegsende erloschen. Von dort kam - wenn überhaupt - das "Vril-Projekt."

 

Welche Menschen betrieben dies alles?

Gründerin der Gesellschaft war eine junge Wienerin, Maria O.. 

Sie hatte bereits während des Ersten Weltkriegs mit deutschnationalen und quasi esoterischen Persönlichkeiten Verbindung. So mit Karl Haushofer und Rudolf von Sebottendorf. Im Jahre 1919 lernte sie einen Münchner kennen, mit dem sie später verlobt war (nach 1945 soll sie ihn in Schweden geheiratet haben, was jedoch ein Gerücht ist, über den Verbleib von Maria O. ist nichts Sicheres bekannt). Maria O. beteiligte sich an der Gründung des Thule-Ordens. Sie hat dort sicher auch Männer wie Rudolf Hess und Adolf Hitler kennen gelernt. Außerdem war sie mit Erik Jan Hanussen bekannt, dieser suchte sie auf. Vielleicht hatte das keine Bedeutung. Da der Thule-Orden sich zunehmend nur mehr mit politischen Anliegen beschäftigte, gründete Maria zusammen mit ihrer engsten Freundin Traute, einer Münchnerin, sowie anderen jungen Damen eine eigene Vereinigung, die "Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik." Diese jungen Damen führten u.a. einen Kulturkampf gegen die Entwürdigung der Frau durch damals aufkommende kurze Frisuren. Auf alle Fälle: Das sind sehr fesche junge Damen gewesen, die Männern gefallen können, und dabei sehr selbstbewußt - zumindest das steht zweifelsfrei fest. Ihre Geisteshaltung war traditionalistisch ausgerichtet, orientierte sich an Renaissance und Antike.

 

1921 taucht erstmals der Begriff "Kette" auf (der später, in anderer Bedeutung, von Canaris ebenfalls verwendet werden sollte). Zunächst wurde unter dem Begriff "Kette" die Linie der geistigen Tradition verstanden, die vom alten Babylon über Karthago, Rom und Germanien, die deutsche Geheimsektion der Tempelritter und den venezianischen Ordo Bucintoro der Renaissance sowie die Panbabylonische Gesellschaft bis in die Gegenwart führte. Das tragende Motiv bei alledem war die kommende Herrschaft der Göttin (Venus/Ischtar) in einem neuen Äon. Der Gemeinschaft um Maria O. ging es um die Überwindung der Moderne und die Wiedergeburt der Antike, um ein neues Atlantis-Ideal nach Plato. Dabei spielten sicher auch verschiedene magische Momente eine Rolle, auf die hier nicht im einzelnen eingegangen werden kann. Wichtig ist jedoch der Jenseitsglaube, der in jenem Kreise herrschte - und die Idee, durch Anwendung technischer Mittel in einem Apparat eine bestimmte Schwingung zu erzeugen, durch die es möglich sein sollte, nach der Gesetzmäßigkeit der Affinität von Schwingungen in das Jenseits zu reisen - in die Welten der Götter ... Das klingt phantastisch, doch die Vereinigung junger Damen um Maria O. bewies bald, nicht nur fest auf dem Boden der Wirklichkeit zu stehen, sondern auch außerordentlich geschäftstüchtig zu sein.

 

Schon 1922 engagierten die Damen geeignete Techniker für ihre Vorhaben. Unter diesen befand sich zeitweilig auch Dr. W.O. Schumann, der sich mit Schwerkraft und Elektrogravitation beschäftigte. Ob das mehrfach erwähnte Projekt "Jenseitsflugmaschine" tatsächlich fertiggestellt worden ist, läßt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Es ist aber wohl daran gearbeitet worden, und - so darf gemutmaßt werden - damit wurde der Grundstein für die späteren unkonventionellen Fluggeräte gelegt.

Die Verbindungen zum Thule-Orden sind damals wahrscheinlich sehr lose gewesen, sofern solche überhaupt noch bestanden haben. Nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus löste der Thule-Orden sich auf, zum Teil wohl in der SS. Die "Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik" aber war inzwischen längst zu der Firma "Antriebstechnische Werkstätten" geworden. Der Kreis umfaßte zu dieser Zeit etwa 40 Vollmitglieder, fast ausschließlich Damen. Ein enger Freund soll schon verhältnismäßig frühzeitig Kurt Tank geworden sein, der Chefkonstrukteur von Focke-Wulf, auch die Verbindung zu Ernst Heinkel galt später als betont freundschaftlich. Die Angestellten und Arbeiter der Firma hingegen sind in Hintergrundpläne sicherlich nicht eingeweiht gewesen.

 

Diese Firma hat offenbar mit gutem Erfolg gearbeitet, ohne daß dabei etwas Auffälliges offenkundig geworden wäre. In den Jahren 1931 und dann 1934 dürften die ersten Fluggeräte gebaut und er-probt worden sein. Zu dieser Zeit war der Hauptkunde der Firma scheinbar die Adam Opel AG, die möglicherweise auch in das Flugmotorengeschäft vorstoßen wollte. Vordergründig beschäftigte sich die Firma aber wohl in erster Linie mit Maßnahmen zur Leistungssteigerung vorhandener Opel-Motoren. Aber es gab offenbar auch Verbindungen zu den Firmen Adler, Dornier, Focke-Wulf und Schlieper, später auch zu Heinkel und Arado. Darüber hinaus hatten die Damen gute persönliche Kontakte zum konservativen Offizierskorps, so zu Erich von Manstein und August von Macksensen, später auch zu Adolf Galland, Karl Dönitz und anderen. Die bedeutsamste Verbindung war aber sicher die zu Wilhelm Canaris. Dabei scheint es sich um eine persönliche durch Traute gehandelt zu haben. Auf alle Fälle sieht es so aus als habe Admiral Canaris - als Chef der "Abwehr" einer der mächtigsten Männer des Dritten Reiches - die Bemühungen der "Antriebstechnischen Werkstätten" immer wieder unterstützt, sogar noch zwischen 1944 und 1945, als er im Konzentrationslager Flossenbrüg inhaftiert war. Wenn er dazu trotz Haft die Möglichkeit hatte, so war dies Heinrich Himmlers Einwirken zu verdanken - ein sonderbarer Aspekt, über den noch zu sprechen sein wird.

 

So lange Frieden herrschte, haben sich die Damen offenbar darauf konzentriert, durch ihre Firma Geld zu verdienen, um ihre phantastisch anmutenden Träume verwirklichen zu können. Bis Ende 1935 scheint die Firma ein Versuchsgelände in der Nähe von Oberschleißheim bei München besessen zu haben. Dann ist wohl der Wunsch nach einem größeren und zugleich unauffälligeren Areal aufgetaucht. 1936 dürfte die Firma für wenige Monate in einer entlegenen Gegend Nordwestdeutschlands gearbeitet haben. Dort entstanden Pläne für ein Projekt namens "Hauneburg." Dieses ist aber wohl nicht weiterverfolgt, sondern an die Flugzeugfabrik Arado verkauft worden. Von Arado pachtete die Firma 1937 ein brachliegendes Areal in Brandenburg. Obwohl die Büros bis Anfang 1945 in München blieben, dürften alle weiteren Arbeiten der Firma dann in Brandenburg stattgefunden haben, bis Kriegsende (die Bezeichnung jenes Areals als "Vril-Gelände" ist nicht gesichert).

 

Mit Ausbruch des Kriegs, stellten die Damen ihre Visionen zurück und bemühten sich, etwas für den Sieg beizutragen. Die Firma hat offenbar an verschiedenen offiziellen Rüstungsprojekten mitgearbeitet und auch Zulieferungsaufgaben übernommen. Besonders eng war sicherlich die Zusammenarbeit mit Arado, aufgrund der Freundschaft zu Kurt Tank aber auch mit Focke-Wulf. Dies dürfte u.a. zur Mitwirkung an der Konstruktion Ar E 555 und eventuell an der FW 1000 geführt haben. Die Firma der Damen hat unterdessen aber offenbar versucht, ihre unkonventionelle Antriebstechnik für militärische Objekte nutzbar zu machen. So soll ein verhältnismäßig kleines diskusförmiges Fluggerät unter der Bereichnung VR (Vril) 1 entstanden sein, das aber wohl nicht vollendet wurde.

 

Inzwischen sind vermutlich anderer Orten Experimente mit verschiedenartigen Flugscheiben unternommen worden. Dabei taucht die Merkwürdige Bezeichnung "Haunebu" auf, die an Hauneburg erinnert. Die Firma Arado, an welche die Hauneburg-Pläne verkauft worden sein dürften, hat mit den "Haunebu"-Geräten aber sicher nicht experimentiert, diese werden vielmehr in Wiener Neustadt und Augsburg vermutet.

 

Erst im Jahre 1943 erscheint auf dem Firmengelände in Brandenburg das Gerät VR (Vril) 7, ein diskusförmiger Flugkörper von ca. 45 Metern Durchmesser mit einem verhältnismäßig großen Aufbau für eine Besatzung. Von allen Berichten und Erzählungen über deutsche "UFOs" erscheint dieses VR 7 am greifbarsten. Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Versuchen, senkrecht startende Maschinen mit Tragschrauben zu bauen, entspricht das VR 7 durchaus den Vorstellungen eines mit völlig unkonventionellem Antrieb ausgestatteten Weltraumschiffs. Mindestens eines dieser Geräte scheint fertiggestellt worden zu sein, eventuell sogar zwei. Möglicherweise gab es darüber hinaus ein VR (Vril) 8, das für einen weitreichenden Weltraumflug vorgesehen war. Doch dieser Aspekt soll hier nicht näher erörtert werden. Nur so viel: Der Flug sollte gewissermaßen durch das Jenseits führen, unbehindert durch die Naturgesetze des Diesseits, sollte es keine Schwierigkeit darstellen, schnell zu weit entfernten Gestirnen zu fliegen - um Hilfe zu holen ... Es gibt echt wirkende Hinweise auf solche Ideen. Vielleicht ist dies in der verzweifelten Lage Anfang 1945 noch versucht worden? Damals wurde manches versucht. Und die Damen hegten solche Träume schließlich schon lange ... Wer weiß!

 

Welche konkreten Spuren können wir heutzutage von alledem auffinden? Fast gar keine! Eine mögliche Spur führt zu dem geheimnisumwobenen "Z-Plan" von Admiral Canaris, einen Plan, den es offiziell niemals gab. Diese Bezeichnung meint nicht den alten Z-Plan der Marinerüstung, sondern den "Zukunfts-Plan," der in der Abteilung "Z" der Abwehr in aller Heimlichkeit ausgearbeitet und ins Werk gesetzt wurde. Dies ist vielleicht das letzte wirkliche Geheimnis aus der Ära des Dritten Reiches.

 

Im Februar 1944 wurde Admiral Canaris unter dem Verdacht des Verrats festgenommen. Beweise gegen ihn gab es nicht, er wurde auch nicht verurteilt. Es ist vorstellbar, daß diese Verhaftung nichts anderes als eine Tarnung gewesen ist. Nach dem Krieg kam die Behauptung auf, es seien verräterische "Canaris-Tagebücher" gefunden worden, doch solche hat es nie gegeben. Von der Haft aus konnte Canaris weitgehend frei agieren. Dafür sorgte insbesondere Himmler, der offenbar auch engen Kontakt mit ihm unterhielt. Himmler versuchte, einen Separatfrieden mit den Westmächten auszuhandeln. Canaris glaubte nicht an eine solche Möglichkeit, er wollte vielmehr Vorkehrungen für kommende Generationen treffen und eine allerletzte Reserve schaffen, gewissermaßen eine Abschreckungswaffe gegen Morgenthau-Plan oder Ähnliches. Am 9. April 1945 wurde Canaris hingerichtet. Doch zu diesem Zeitpunkt war wahrscheinlich schon alles Notwendige getan.

 

Admiral Canaris soll einen Geheimbund ins Werk gesetzt haben, darauf ausgerichtet, notfalls über mehrere Generationen zu halten: "Die Kette"  Diesem Geheimbund sollten für den Fall des Falles oder zur gegebenen Zeit die nötigen Mittel zur Verfügung stehen, in mehreren unterirdischen Anlagen verborgen. Wir wissen nicht, was es damit wirklich auf sich hat. Falls aber von den geheimnisvollen "Fliegenden Untertassen" des deutschen Reiches noch etwas vorhanden sein sollte, dann wahrscheinlich in einer der nie aufgefundenen Angalgen von Wilhelm Canaris' Z-Plan.

 

Niemand weiß, was ist von alledem wahr, was womöglich gezielte Irreführung, was Trug oder auch unbeabsichtigte Selbsttäuschung. Sehr leicht nehmen solche Dinge Eigendynamik an. Was uns gestern nur möglich vorkam, erscheint morgen vielleicht, als ob es wirklich so war - und das stimmt ja womöglich sogar ... Wer weiß? Denken und Träumen vermengen sich in solchen Themenkreisen allzu leicht. Was wirklich war - wir wissen es nicht! Wilhelm Canaris könnte eventuell Antwort auf manche Fragen geben - doch der würde es sicher nicht tun. Von den Damen der "Vril-Gesellschaft" gibt es seit Kriegsende keine erkennbare Spur, nicht mehr als vage Gerüchte und das Wissen, daß sie ihre Haare lang trugen und daß es sie gegeben hat - vor nun mehr als einem halben Jahrhundert. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs gelten viele Menschen als verschollen - noch immer. So ungewöhnlich ist auch das also nicht. Vielleicht trafen Bomben ihre Brandenburgisches Quartier.

 

Doch gerade wenn dies alles Wirklichkeit wäre - dann eben so gut versteckt, getarnt und verschleiert, daß keiner von uns es zu ergründen vermöchte! - Das wüßte dann allein: Die Kette!

 

***

 

Ralf Ettl

 

 

 

 

 

 

Z-PLAN

 

 

 

 

Das Leben ist immer heute;

nie gestern, nie morgen -

immer, heute.

 

George Armstrong Custer

 

 

 

 

 

 

Z-PLAN, © 2000/2001 by Damböck-Verlag,

Alle Rechte vornehalöten.

 

Dies ist eine provisorische Fassung des Buchs vor der Endkorrektur.

Das komplette Buch nebst illustriertem Anhang zu den Hintergrundthemen

erscheint im Herbst 2001 bei:

 

Verlag Dr. Michael Damböck

Markt 86

A-3321 Ardagger (Österreich)

Tel: 0043/7479/6329

 

 

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28. Juli 2010 20:11:05 +0200