Montauk
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Einblicke in das wahre Montauk-Projekt

Von ungewöhnlichen Experimenten mit Raum und Zeit ist in vielen Büchern die Rede. Außerirdische und UFO-Erscheinungen spielen in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht selten eine Rolle. Wie real sind die Hintergründe geheimnisvoller Experimente wie derjenigen von »Philadelphia« und »Montauk«? Welche Rolle spielen bewußtseinsverändernde Einflüsse, die von einer verborgenen Regierungsgruppe auf Zeugen ausgeübt werden?


In unserem im Herbst erschienenen Buch »Verdeckte Operationen« stellten wir einen brisanten Brief des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Dr. Scott Jones vor. Das Schreiben wurde infolge der Rockefeller UFO-Initiative von Dr. Scott Jones an den wissenschaftlichen Berater des amerikanischen Präsidenten Bill Clinton, Dr. John Gibbons, gerichtet. In dem Brief stand folgender interessanter Absatz:

»Meine Erwähnung bezüglich Bewußtseinskontroll-Technologien bei unserem Treffen am 4. Februar war sehr kurz gefaßt. Bitte sei sehr vorsichtig in dieser Angelegenheit. Es gibt mehrere Hinweise, daß eine Gruppe innerhalb der Regierung in die Erforschung dieser Technologien in Zusammenhang mit angeblichen UFO-Phänomenen verwickelt ist. Wenn sich diese Vermutung bewahrheitet, wirst Du sofort einen Widerstand spüren, wenn Du an Informationen über UFOs herankommen möchtest. Nicht wegen der UFO-Angelegenheit, sondern weil unter diesem Deckmantel Bewußtseinskontroll-Technologien angewendet und eingesetzt werden.«

In diesem Artikel wollen wir die im Brief angedeuteten Hinweise anhand eines Falles genauer vorstellen, um etwas Licht in die kryptischen Bemerkungen von Dr. Scott Jones zu bringen.

Im südöstlichen Teil von Long Island, New York befindet sich der Fischerort Montauk. Dieser Ort kam in den neunziger Jahren durch seine mittlerweile aufgelassene Militärbasis Camp Hero ins Gerede. Zu dieser Zeit tauchten Al Bielek, Preston Nichols und Duncan Cameron in der Öffentlichkeit auf und behaupteten, daß sie in das sogenannte Montauk-Projekt verwickelt waren.

Ihre Geschichte begann mit den Arbeiten von Wilhelm Reich und Nikola Tesla, schloß an die von der US-Regierung finanzierten Experimenten zur Wetterkontrolle in den frühen vierziger Jahren an und mündete schließlich in das bekannte Philadelphia Experiment.(1) Obwohl die meisten UFO-Forscher heute übereinstimmen, daß das Philadelphia-Experiment auf Verwechslungen und Schwindel beruht(2), behaupten Preston Nichols und Duncan Cameron, daß Langzeitforschungen jener Art im Montauk-Projekt fortgeführt wurden. Das in den siebziger und frühen achziger Jahren in Montauk durchgeführte Projekt sollte Bewußtseinskontroll-und Zeitmanipulations-Experimente beinhaltet haben.(3)

Zum Beispiel behauptet Preston Nichols, daß er ein Cheftechniker gewesen sei und ihm die für die Projekte verantwortlichen Vorgesetzten sein Gedächtnis gelöscht hätten. Er gibt vor, daß die ausgelöschten Erinnerungen erst nach Jahren wieder an seine Bewußtseinsoberfläche zurückgelangten. Seine Erinnerungen an die in Montauk durchgeführten Experimente beinhalten Zeitreisen, Alienkontakte, Bewußtseinskontroll-und PSI-Forschungen und füllen mittlerweile fünf Bücher.(3,4,5,6,7)

Diese von den angeblichen Zeugen aufgestellten Behauptungen sind so fantastisch, daß sie jeder Wissenschaftlichkeit entbehren. Bei genauer Kenntnis der Materie ist es aber durchaus möglich, daß Preston Nichols und Duncan Cameron wirklich an Bewußtseinskontroll- und PSI-Experimenten in Camp Hero teilnahmen und diese psychisch nicht verkrafteten. Wir fanden außer den phantastischen Geschichten von den zuvor genannten Personen unabhängige Hinweise, daß in Camp Hero illegale Experimente in Verbindung mit dem UFO-Phänomen durchgeführt wurden. Für die Verantwortlichen dieser Experimente kommen die von Al Bielek, Preston Nichols und Duncan Cameron verbreiteten unglaubwürdig klingenden Geschichten gerade recht. Wir kamen aufgrund unserer Recherchen bezüglich möglicher militärischer Verwicklungen in UFO-Entführungen an einen bisher unveröffentlichten Fall, der Licht ins Dunkel der Montauk-Experimente bringen könnte.

Michelle (Pseudonym) hat seit ihrem achten Lebensjahr typische UFO-Entführungserlebnisse durch kleine graue, großköpfige Wesen. Ab Herbst 1995 kamen traumatische Rückblenden an ihre Bewußtseinsoberfläche, die gänzlich anders gelagert waren. Diese betrafen ein reptilienförmiges Wesen, einen irdischen Militär-Jeep, Soldaten und ein Gefühl, als ob sie schwerelos in einer Flüssigkeit treiben würde. Es stellte sich heraus, daß die Rückblenden von einem Erlebnis stammen, das sich 1970 bei Montauk ereignete.(8,9)

Michelle wurde vom professionellen Hypnosearzt Dr. K. untersucht, wobei ihr Erlebnis mit Hilfe von Regressionssitzungen aufgearbeitet wurde. Dr. K. ist ein Dean an einer renommierten Universität in New York und publizierte viele Arbeiten im Bereich der Psychologie und Hypnosetherapie. Uns sind die Hypnosemitschriften mit dem Einverständnis von Dr. K. und Michelle zugänglich gemacht worden. Deshalb konnten wir uns überzeugen, daß Dr. K. keine suggestiven Fragen an sie richtete. Die folgende Geschichte kam zum Großteil unter Hypnose an die Bewußtseinsoberfläche:

Michelle spazierte mit einem Freund am Strand von Montauk entlang und kam schließlich in die Nähe der Militärbasis Camp Hero. Daraufhin ließen sich die beiden zwischen den Dünen nieder, bis sie plötzlich ein seltsames Geräusch hörten. Die Jugendlichen lagen auf ihrem Rücken und konnten sich plötzlich nicht mehr bewegen. Als das Geräusch lauter wurde, stellten sie fest, daß es von einem Fahrzeug stammte. Nachdem das Fahrzeug stoppte, blickten bewaffnete Soldaten auf die beiden hernieder. Michelle und ihr Freund wurden von den Militärs zu einem in einen Hang einmündenden Eingang einer unterirdischen Forschungsanlage gefahren. Dort wurden sie durch einen Gang geführt, getrennt und mit einem Lift mehrere Stockwerke in eine unterirdische Etage transportiert. Danach brachten die Bewaffneten Michelle in einen dunklen, spärlich eingerichteten Raum.

In diesem Raum ereignete sich eine unheimliche Begebenheit, die ihre anschließenden Erlebnisse unglaubwürdig erscheinen lassen. Die Soldaten legten Michelle auf einen gepolsterten Tisch, der sich in der Mitte des Raumes befand. Nachdem sie den Raum verlassen hatten, nahm Michelle wahr, wie sich jemand von einer dunklen Ecke des Raumes annäherte. Michelle beschrieb die Gestalt als dasselbe reptilienförmige Wesen, das ihr in ihren zuvor erwähnten traumatischen Rückblenden und Träumen erschienen war. Diese Erfahrung war für sie so traumatisch, daß Dr. K. die Hypnosesitzung unterbrechen mußte. Es stellte sich heraus, daß Michelle glaubt, daß sie von diesem Wesen vergewaltigt wurde. Nach einiger Zeit verschwand das Wesen jedoch wieder und Soldaten führten sie aus dem Zimmer.

Danach wurde Michelle zu einem Lift und in Folge in einen weiteren Untersuchungsraum eskortiert. In diesem Raum nahm Michelle Geräte und einen in weiß gehüllten Tisch wahr. Sie wurde auf den Tisch gelegt und festgebunden. Danach betrat eine Gruppe von fünf bis sechs Personen den Raum. Alle trugen weiße Arztmäntel, Gesichtsmasken und einen Haarschutz. Ein Arzt rasierte ihr eine Stelle hinter dem rechten Ohr aus und schrieb etwas auf die freigelegte Haut. Es ist sehr wahrscheinlich, daß bei dieser Prozedur eine Schnittstelle auf ihrem Kopf markiert wurde. Möglicherweise setzten ihr die Ärzte danach, ähnlich wie bei anderen Bewußtseinkontroll-Opfern, ein militärisches Implantat an dieser Stelle ein. Nachdem man ihr eine Spritze verabreicht hatte, verlor Michelle ihr Bewußtsein. Etwas später kam sie mit ihrem Freund verstört im Dünengelände zu sich.

Nach dieser Hypnosesitzung brachen weitere Erinnerungen an ihre Bewußtseinsoberfläche. Darunter befand sich ein traumatisches Erlebnis, bei dem sie in einen schallisolierten Wassertank gesperrt wurde. Sie hatte ein Gefühl, als ob sie
schwerelos in einer warmen, nach Minze duftenden Flüssigkeit treiben würde.
Danach lag sie nackt auf einem Tisch und bemerkte, daß mehrere Drähte von ihrem Körper wegführten. Neben ihr nahm sie einen Mann in einem weißen Labormantel wahr.

In einer weiteren Hypnosesitzung beschrieb sie ihr Erlebnis in dem Isolationstank genauer. Michelle wurde bei diesem Experiment von ihrer Umwelt isoliert. Zuerst machte sie panikartige Bewegungen, da sie meinte, sie würde ertrinken. Als sie bemerkte, daß sie in der Flüssigkeit nicht unterging, beruhigte sie sich. Die Flüssigkeit fühlte sich schwerer als Wasser an und schmeckte nach Minze. Sie fühlte, daß Drähte von ihr wegführten. Als sie die Hände ausstreckte, berührte sie die glatten Wände des Isolierungstanks. Im Laufe der Zeit begann Michelle zu halluzinieren und bekam außerkörperliche Erfahrungen. Das sind übliche Effekte bei längeren Aufenthalten in einem Isolationstank.

Es ist interessant, daß außer dem traumatischen Erlebnis mit dem Reptilienwesen alle Erlebnisse rein irdischer Natur waren. Bevor wir noch einmal auf die Reptilien-Geschichte eingehen, wollen wir das Erlebnis in dem Isolierungstank genauer betrachten. Wir recherchierten über die Ursprünge der Isolationsforschungen und fanden heraus, daß der Delphinexperte Dr. John Lilly in den sechziger Jahren diese Forschungen ins Leben gerufen hatte. Er versuchte die Gedanken vom Gehirn eines Menschen zu trennen. Bei seinen Versuchen suchte er nach geeigneten Methoden, um Einflüsse von Licht, Druck, Temperatur, Kleidung und Schwerkraft auf eine Person auszuschalten. Bei diesen Versuchen stieß Dr. Lilly auf Tanks, die vom Office of Naval Research für Tauchexperimente verwendet wurden. Dr. Lilly experimentierte mit diesen Tanks, wobei er auch Versuche mit Gehirnimplantaten, LSD und anderen Halluzinogenen durchführte.

Interessanterweise behauptet Dr. Lilly, daß sich, sobald sich seine Forschungen herumsprachen, mehrere Personen von Geheimdiensten und dem Pentagon bei ihm meldeten und ihn fragten, ob seine Versuche für Gehirnwäsche und Bewußtseinskontroll-Experimente zu gebrauchen seien.(10) Diese Personen fragten ihn, ob der Isolierungstank für Bewußtseinsänderungen einsetzbar sei. Da seine Experimente für solche Zwecke brauchbar waren, vertritt Dr. Lilly die Meinung, daß Militärs und Geheimdienste seine Forschungsergebnisse für diese finsteren Machenschaften ausnützten.

Daß diese Annahmen einen wahren Kern besitzen, kann man in der Dezemberausgabe der »Military Review« von 1980 erfahren. In dieser Zeitschrift verfaßte Lieutenant Colonel John Alexander einen Artikel mit dem Titel »The New Mental Battlefield: Beam me up Spock.«(11) Dr. Alexander schreibt darin, daß bewußtseinsverändernde Techniken sehr weit fortgeschritten sind. Diese Techniken beinhalten psychologische Verfahren die Sicht, Töne, Gerüche und das Temperaturempfinden einer Person verändern können. Für diese Veränderungen wurden elektromagnetische Energie und »Isolierung« von allen Umwelteinflüssen verantwortlich gemacht. Es ist anzunehmen, daß Michelle ein »Versuchskaninchen« für solche Experimente war.

Im Sommer 1997 brachten weitere Hypnoseregressionen bei Michelle traumatische Erinnerungen an militärisch/geheimdienstliche Entführungen ans Tageslicht. Unter anderem berichtete sie, wie ihr in einem Labor ein Mann im weißen Mantel eine Vorrichtung auf dem Kopf befestigte und sie danach starke Kopfschmerzen bekam.

Bei einem anderen Erlebnis wurde sie von Männern in Anzügen und von Medizinern über ihre UFO-Entführungserlebnisse in einem Konferenzraum verhört. Anschließend konnte sie sich an Stroboskoplichter und ähnliches erinnern. Solche Prozeduren werden für Gehirnwäsche und Bewußtseinsprogrammierung eingesetzt. Daher stellt sich die Frage, ob man ihr bei dem anscheinenden Verhör nicht Alien-Erfahrungen ins Gehirn programmiert hat, um Forscher wie uns in die Irre zu führen.

Ähnliches muß man sich fragen, wenn man ihr Erlebnis mit dem Reptilienwesen ernst nimmt. Es ist unwahrscheinlich, daß Michelle wirklich von einem solchen Wesen vergewaltigt wurde. Man darf spekulieren, ob sie unter Drogen gesetzt oder von jemandem mit einer Maske mißhandelt wurde. Vielleicht schob ihr Unterbewußtsein dieses Wesen als Deckerinnerung an ein durchaus traumatisches, irdisches Erlebnis vor?

Daß Michelle nicht alleine ist, haben wir in unserem Buch »Verdeckte Operationen«(12) ausführlich dargelegt. Wie ihre »gewöhnlichen« UFO-Entführungserlebnisse in dieses Schema passen, wirft weitere Fragen auf. Haben unterschiedliche Behörden ein Interesse an ihr? Wird sie als Versuchskaninchen für Bewußtseinskontroll-Experimente benützt? Werden ihre UFO-Entführungserlebnisse als Deckmantel ausgenützt? Alle diese Fragen sind für die Erforschung des UFO-Entführungsphänomens enorm wichtig. Fälle wie der eben vorgestellte werden von den meisten UFO-Entführungsforschern aus Oberflächlichkeit, Furcht oder Mittäterschaft vernachlässigt. Wir meinen, daß solche sehr gut untersuchten Fälle die Komplexität von UFO-Entführungen sehr gut beschreiben und uns nahelegen, daß auch bei diesem Teil des UFO-Phänomens ein Hinweis von der aus Akte-X bekannten »Tiefen Stimme« gilt: »Es ist nicht immer alles so, wie es zu sein scheint.«

Literatur

1 Berlitz, Charles und Moore, William, L.:
Das Philadelphia Experiment

Knaur, München, 1982

2 Vallée, Jacques:
Anatomie eines Schwindels: 50 Jahre nach dem Philadelphia-Experiment.

Wissenschaft ohne Grenzen, Nr. 3, 1996

3 Preston, B. Nichols und Moon, Peter:
The Montauk Project: Experiments in Time

Sky Books, 1992.

4 Preston, B. Nichols und Moon, Peter:
Montauk Revisited: Adventures in Synchronicity

Sky Books, 1994.

5 Preston, B. Nichols und Moon, Peter:
Pyramids of Montauk: Explorations in Consciousness

Sky Books, 1995

6 Preston, B. Nichols und Moon, Peter:
Encounter in the Plejades: An Inside Look at UFOs

Sky Books, 1996

7 Moon, Peter:
The Black Sun: Montauk's Nazi-Tibetan Connection

Sky Books, 1997

8 Persönliche Mitteilungen von Dr. K., 1997


9 Persönliche Mitteilungen von Michelle, 1997


10 Lilly, John:
The Scientist: A Methaphysical Autobiography

Ronin Publishing, Inc., 1997

11 Alexander, John:
The New Mental Battlefield: Beam me up Spock

Military Review, Dezember 1980

12 Lammer, Helmut und Lammer, Marion:
Verdeckte Operationen: Militärische Verwicklungen in UFO-Entführungen.

Herbig, München, 1997

Dr. Helmut Lammer arbeitet als Planetenforscher in der Weltraumforschung. Er schrieb mit Dipl.-Ing. Oliver Sidla die Bestseller »UFO-Geheimhaltung« und »UFO-Nahbegegnungen« und mit seiner Frau Marion »Verdeckte Operationen«.

Marion Lammer studiert Rechtswissenschaften und unterstützte ihren Ehemann bei seinen aufwendigen Buchrecherchen.

Foto:Schmickl/GrazDas Philadelphia-Experiment

Bei diesem während des zweiten Weltkrieges durchgeführten Experiment soll angeblich das Schiff »U.S.S. Eldrige« mitsamt seiner Besatzung unsichtbar gemacht worden sein. In der Phase seiner Unsichtbarkeit, behaupten einige Ufologen, war das US-Militär in der Lage, Kontakt zu fremden Wesen aufzunehmen, mit denen es zu einer Zusammenarbeit kam. Richtig bekannt wurde diese Geschichte Anfang der achtziger Jahre durch Charles Berlitz und William Moore durch ein Buch mit dem gleichnamigen Titel.

Behauptungen vorgeblicher Zeugen über diesen angeblich geheimen Marinetest unter Leitung von Albert Einstein wurden mittlerweile von Dr. Jacques Vallée und anderen Forschern als Betrug entlarvt. Bereits nach Erscheinen des Berlitz/Moore-Buches wurde vermutet, daß die Geschichte in ihrer Komplexität möglicherweise ein Schwindel sei. Da William Moore auch in die Roswell/Majestic-12-Affäre verwickelt war und bei der MUFON-Tagung 1989 in Las Vegas vor dem Publikum zugab, Desinformationen verbreitet zu haben, ist dies keineswegs verwunderlich.

Doch selbst seriöse Forscher glaubten zunächst weiter, daß es der US-Marine damals zumindest gelungen sei, die U.S.S. Eldridge für Radar »unsichtbar« zu machen.

Dr. Jacques Vallée befaßte sich ebenfalls mit dem Philadelphia-Experiment, weil es scheinbar Querverbindungen zwischen dem UFO-Phänomen gab. Bei seinen langwierigen Nachforschungen traf er auf einen Augenzeugen, der auf einem Begleitschiff des fraglichen Zerstörers diente und in der Nacht des scheinbaren Verschwindens dabei war, welches er in allen Einzelheiten zu schildern vermochte.

Dieser Zeuge bestätigte, daß die Idee einer tatsächlichen Geheimentwicklung richtig war, obwohl sie nichts mit einem Radartest oder Außerirdischen zu tun hatte. In Wirklichkeit versuchten die Militärs, die Schiffe für magnetische Torpedos nicht aufspürbar zu machen, indem man sie entmagnetisierte. Bei diesem Vorgang schickte man die Mannschaft an Land und wickelte dicke Kabel um das Schiff, an die dann eine hohe Spannung angelegt wurde, damit die dem Schiff eigene magnetische Signatur verwischt wird. Die beiden Schiffe gingen danach auf eine Probefahrt zu den Bermudas und zurück nach Philadelphia. Der Zeuge konnte sich erinnern, daß die Schiffe auf der Rückfahrt in Elmsfeuer gehüllt wurden. Elmsfeuer sind elektrische Stürme, die man auf offenem Meer öfters sehen kann. Die Schiffe wurden deshalb von einem grünen Leuchten umgeben, das - nachdem es zu regnen begann - wieder verschwand.

Anhand dieser Schilderung sieht man, wie aus einem wirklichen Geheimprojekt, einem seltenen Naturphänomen und Desinformationen ein Mythos entstand, der noch heute von vielen Autoren als Wahrheit verkauft wird.

 

 

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28. Juli 2010 20:10:43 +0200