Mental-Ray.de
 

 



 

 


 

Hauptseite


 


Operation Overlord.
Militärhistorische Reise in die Normandie
vom 02.09.2007 bis zum 07.09.2007

Wie bereits seit längerer Zeit angekündigt unternahmen die Teilnehmer unter der Leitung von „Angelika Historica“  eine sechstägige Reise in die Normandie. Dort wurde das gesamte Landungsgebiet der Alliierten, von Merville bis Cherbourg, systematisch und unter äußerst fachkundiger Führung durch den anerkannten Militärhistoriker M. Teich untersucht.

 

Eingedenk der Schwere der geschichtlichen Ereignisse wurde auch der Ort der Unterzeichnung des Waffenstillstandes vom 11.11.1918 besichtigt  Für viele unvergesslich war der nachfolgende der Eindruck, welchen die „Pont de Normandie“ bei vielen dauerhaft ins bildhafte Gedächtnis zimmerte. Eine herausragende und ingenieurtechnische Meisterleistung stellt die Seine – Brücke dar und krönt die Mündung wie eine alles überragende Wächterin von nahezu der Höhe des Eifelturms.

  

Die Fahrt ging weiter über Honfleur nach Trouville Deauville. In der Küstenstadt wurde der charmante Charakter der Normandie in der normannischen Sonne in vollen Zügen genossen, bei traditionellen Gerichten und Getränken. Die Normannen empfingen die deutsche Reisegruppe als Freund und Bruder, wovor manche anfänglich sicher überrascht waren. Aber fundierte Hintergrundinformationen zur Geschichte und zum Verlauf der militärischen Fronten und Schauplätze lieferte Reiseleiter Teich aus seinem unerschöpflichen Fundus aus Sach- und Fachwissen.

Beste Kontakte zu den Verantwortlichen in Frankreich  führten die Reisegruppe direkt an die strategisch wichtigen Punkte und führten dazu, dass die Teilnehmer sich fast in die Zeit vor und während des „D-Day“ versetzt fühlten. Bei der Besichtigung der Küstenbatterie bei Merville im britischen Abschnitt konnten die Besucher ebenfalls den Landungsverlauf hautnah verfolgen, mit sprichwörtlichen Knall- und Nebeleffekten.

Vielerorts wurden die Anlagen außen wie innen besichtigt und bei Treffern der Hergang rekonstruiert. Sowohl bei der Erläuterung der Bewaffnung, als auch bei der Art der verwendeten Munition blieb keine Frage offen. Zur Verwunderung vieler, hatten die Amerikaner viele Bunkeranlagen des Atlantikwalls nach dem zweiten Weltkrieg von innen zu sprengen versucht, offenbar aus Sorge, die Gunst Frankreichs könne sich von Amerika abwenden.

Die Schicksale der Soldaten wurden vor Ort mehr als deutlich erfahren. Im 360° Kino war der Schicksalstag anhand von Originalmaterial eindrucksvoll erlebbar.

Auch die teilweise schwierige Geographie und Bodenbeschaffenheit der Anlandungsgebiete im Abschnitt Utah, Ohama, Gold, Juno und Sword machten klar, welche Hürden die Alliierten zu meistern hatten, wenngleich auch auf deutscher Seite einige Missverständnisse das Landen der Fallschirmjäger mit ihren Lastenseglern erst möglich machte und so den Grundstein für den Erfolg der Mission legten. Die in Masse und Material den deutschen Kräften weit überlegenen alliierten Verbände taten dabei ihr Übriges.

Im Gedenken an die Gefallenen Kameraden, Soldaten und allen getöteten  Menschen wurde auch ein Soldatenfriedhof besucht. Feind wie Freund sind im Tode vereint und das Reichen der Hände über den Gräbern soll auf ewig verhindern, dass nochmals in Europa Bruder gegen Bruder zum Kampf gegeneinander steht.

Den Teilnehmern wurde dabei die Fahrt im luxuriös ausgestatteten Reisebus mehr als komfortabel gestaltet. Unser Chauffeur bewies äußerstes Verantwortungsbewusstsein und ist um das Wohl seiner Fahrgäste nicht nur bemüht, sondern erfüllte die Ansprüche der Fahrgäste zur vollsten Zufriedenheit und schaffte es sogar, die Fahrgäste unterwegs mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. Alles passte zusammen. Das teilweise hochkarätige Teilnehmerfeld reichte fast über alle Branchen, sowie Altersgruppen hinweg. Von Anfang an herrschte eine harmonische Stimmung, die bis zum Ende der Reise nicht nur anhielt sondern sogar zur Bildung von neuen Kameradschaften reichte. Dabei wurden von der Gruppe bereits für 2008 neue Reiseziele für eine ähnliche Reise ins Auge gefasst. Angelika historica wird sich dabei um die Organisation kümmern  und hat bereits Herrn Teich als fachkundigen Berater und Reiseleiter gewinnen können. Sobald das neue Programm für 2008 verfügbar ist, wird dieses unter anderem auch hier veröffentlicht werden.

 

R. Lang

 

 

 


 

Impressm Archiv