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Z-Plan-Eigendynamik.

Über den Schlüsselroman Z-PLAN ist bei uns schon öfter gesprochen worden, schon in der ersten Zeit nach dem Erscheinen dieses Buches. Seitdem hat sich eine eigendynamische Entwicklung ergeben, mit der niemand gerechnet hatte. Es lohnt sich, diesen oder jenen Hinweis in einer Neuausgabe zu berücksichtigen. Daran wird momentan gearbeitet.

Die eingegangenen Hinweise und Anregungen erstrecken sich auf ganz verschiedene Bereiche. Auch aus dem ehemaligen Umfeld der Vorlagefigur zu „Vera“ kamen Hinweise, welche diese Frau teilweise in einem anderen Licht zeigen.

Alles, was ernstlich von Wert ist und eine Bereicherung des Buchs bewirken kann, soll in dieses aufgenommen werden, an einigen Stellen sogar in den Roman, vor allem aber in Form eines Ergänzungsanhangs.

Der Roman bleibt natürlich die Angelegenheit von Ralf Ettl. Anders bei den neuen Teilen des Anhangs. Um einer objektiveren Sichtweise willen als er selbst sie zu haben meint, wird er das meiste des Ergänzungsanhangs einer befreundeten Gruppe im Rheinland überlassen. Diese ist mit dem Stoff gut vertraut, einige der Beteiligten kennen das Umfeld noch von damals sowie auch „Vera“.

In diesem Beitrag können wir Teile aus den Vorarbeiten für den Ergänzungsanhang veröffentlichen. Das ist so bisher noch nirgends geschehen. So zeigen sich neue Einblicke in eine Angelegenheit, die sich weiterentwickelt, ohne daß der Verfasser des Buchs dies erwartet hätte. Manches, was er selbst für Phantasie hielt, zeigt mehr und mehr konkrete Formen, wenn auch nicht immer so, wie in der Romanvorstellung.

Abseits des Romans wird man sich am nach dem Lesen des Nachstehenden die Frage stellen dürfen, was das bloße Vorhandensein auch nur der rein materiellen Werte, wie etwa des Platins, auf dem „Schlachtfeld des Kapitals“ und aller damit zusammenhängendes Faktoren in entscheidenden Momenten heißen könnte, wenn auch nur ein Teil davon Realität wäre.

 

Erste Auszüge aus dem z.Zt. in Arbeit befindlichen Ergänzungsanhang

für die kommende Neuausgabe des Romans Z-PLAN, es handelt sich dabei noch nicht um die endgültigen Fassungen.

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Canaris ließ Roosevelt vergiften?

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Dieser Text ist ein Entwurf des Romanverfassers für den Ergänzungsanhang zu der geplanten Neuausgabe. Alle weiteten Teile dazu schrieb er nicht selbst und hat auch nicht vor, es selbst zu tun, sondern will dies ganz bewußt objektiven Personen mit Hintergrundkenntnis überlassen.

 

In den letzten anderthalb Jahren des Zweiten Weltkriegs bestanden für das Deutsche Reich nur noch zwei Hoffnungen auf einen annehmbaren Frieden: Entweder das rechtzeitige Fertigstellen vollkommen neuartiger Superwaffen und deren richtige Anwendung – oder ein Separatfrieden an einer der beiden Hauptfronten, also mit der Sowjetunion oder den USA. Neuartige Waffen waren in ihrer Entwicklung weit vorangeschritten, doch die nationalsozialistische Führung erkannte die nunmehr notwendigen Schritte nicht, und zu allerletzt fehlte es an ohnehin knappen Rohstoffen und Produktionsmöglichkeiten. Somit blieb also nur die zweite Hoffnung: Ein Separatfrieden mit Ost oder West. Wenigstens bis Mitte 1944 wäre Stalin wahrscheinlich zu einem Separatfrieden bereit gewesen.

 

Dies hätte für Deutschland die Chance auf Rettung bedeutet. Doch Frieden mit Stalin wollte Hitler nicht, eher ließ er die Nation untergehen. Die Westmächte aber waren unter keinen Umständen zum Frieden bereit, auch nicht für den Fall, das die NS-Regierung gestürzt werden sollte. Churchill wollte das deutsche Volk als Rivalen Englands endgültig vernichten, und sein von krankhaftem Deutschenhaß getriebener Verbündeter F. D. Roosevelt erlag jeder üblen Einflüsterung. So war er auch ein begeisterter Befürworter des Morgenthau-Plans und des ähnlichen Kaufman-Plans. Die Auslöschung des deutschen Volkes war das Kriegsziel der Westmächte. So lange F. D. Roosevelt in den Vereinigten Staaten regierte, war an keinen Frieden zu denken. Die USA waren ausschlaggebende Macht, nicht Großbritannien, das schon längst nur noch Dank Roosevelt und Stalin existierte. Churchill hätte sich jedem amerikanischen Wunsch beugen müssen, auch dem nach einem Separatfrieden mit Deutschland, wenn – ja wenn ein neuer US-Präsident einen solchen gewollt hätte! Mit F. D. Roosevelt bestand die Chance auf Frieden nicht – also mußte dieser aus deutscher Sicht: weg! Canaris ließ ihn vergiften, und zwar mit Unterstützung hoher antikommunistischer Kreise in den USA selbst. Davon wird in den US bisher nur unter vorgehaltener Hand gesprochen, aber an der Tatsache zweifeln gut unterrichtete Menschen kaum noch.

Nach dem ersten Erscheinen dieses Buchs kam aus den Vereinigten Staaten die Frage, was denn in den Papieren gestanden haben könnte, die Busch aus New York, resp. Newport, mitbrachte? Und ob das womöglich  genau jene gewesen seien, die Veras Vater für seine Tochter bereitgelegt hatte – und die sie vielleicht doch erhalten habe? (das ist übrigens nicht auszuschließen, Vera hätte davon sicher keinem erzählt, und ganz bestimmt nicht, wenn es sich um brisantes, national Wichtiges gehandelt haben sollte). Diese Fragen aus den Vereinigten Staaten bezogen sich also auf die Eventualität, daß noch heute Papiere existieren könnten, aus welchen hervorgeht, welche namhaften amerikanischen Kreise mit Canaris zusammengearbeitet haben könnten, insbesondere, um F. D. Roosevelt zu beseitigen. Tatsächlich war dem Autor des Buchs (das ja eben ein Roman ist!), nie der Gedanken gekommen, die Papiere des deutschen Agenten aus den US von 1944 mit denen von Veras Vater in einen direkten Zusammenhang zu bringen. Andere dachten da offenbar weiter – und vielleicht sogar richtig? – Wer weiß!

 

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Deutsche Geheimanlagen und Externstützpunkte

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Wiedergabe einiger Teile des z.Zt. bei einem Freundeskreis im Rheinland in Arbeit befindlichen Ergänzungsanhang für eine Neuausgabe des Buchs Z-PLAN.

 

Seit der Zweiten Weltkrieg sich zunehmend ungünstig für uns und unsere Verbündeten entwickelte, sind geheime Anlagen und Stützpunkte errichtet worden, die für ein Weiterführen des „Kriegs nach dem Krieg“ vorgesehen waren. Daran kann kaum ein Zweifel bestehen, und Externstützpunkte gab es sogar in den entlegendsten Weltgegenden.

Aber auch auf dem Reichsgebiet wurden mindestens zwei, wahrscheinlich sogar drei oder vier, geheime Anlagen geschaffen, wenigstens eine davon unter Leitung der Abwehr. An diesen Arbeiten dürften sich auch loyale Italiener beteiligt haben.

Wo sich die im Buch romanhaft geschilderte Haupt-Z-Anlage befindet, ist natürlich unbekannt. Verschiedene Spekulationen nennen: der Thüringer Wald, Pommern, Niederbayern, Oberösterreich, die Steiermark sowie das Gebiet um den Kaiserstuhl bei Freiburg, nahe der Grenze zur Schweiz.

Auch die abschreckende Letztschlagwaffe zum Schutz gegen Morgenthau-Vorhaben usw. der Kriegsgewinner hat Hintergründe. Dazu gibt es u.a. die Meinung, es habe es sich um erste Atombomben gehandelt, mit denen entweder Marschflugkörper oder vierstrahlige Düsenbomber He 343 bestückt waren oder werden sollten. Diese neuen Bomber hat es in Einzelstücken schon gegeben. Auf jeden Fall hat es sich um eine reine Abschreckungswaffe gehandelt, die nicht für die eigentliche Kriegführung gedacht war. Sie muß eine fürchterliche Wirkung gehabt haben. Die Alliierten waren wohl im Stillen sicher, daß „UFOs“ diese Waffe sind.

 

Aber erst nochmals kurz mit der Persönlichkeit von Wilhelm Canaris. Die offizielle Historienschreiberschaft wagt sich an ihn sicht so recht heran, denn er läßt sich nicht in eine Schublade stecken. Ein Freund des Demokratismus ist er in der Weimarer Zeit nicht gewesen. Als Offizier war er dem Staat aber loyal. Canaris ist aber auch kein kritikloser Anhänger des NS-Regimes. Anfänglich scheint er mit dem Nationalsozialismus sympathisiert zu haben, doch nur, bis sich negative Seiten deutlich zeigten. Canaris diente immer treu der Nation, aber nicht vorbehaltlos dem Nationalsozialismus. Aber zum Landesverräter wurde er nicht. Hochverrat, d.h. Sturz der NS-Regierung, hätte er vielleicht ins Auge gefaßt, wenn die Feindmächte nicht das deutsche Volk als ganzes bekämpft hätten. Denn seitens der angelsächsischen Staaten wurde der Zweite Weltkrieg eindeutig zur Dezimierung des deutschen Volkes betrieben, das hatte Churchill 1941 ganz offen ausgesprochen. Aus deutscher Sicht moralisch berechtigter Widerstand gegen den NS-Staat wurde dadurch automatisch zum Landesverrat. Canaris konnte sich das nicht. Also unterstützte er das herrschende System, obwohl er es nicht schätzte.

So war die Haft von Canaris aus immer eine undurchsichtige Angelegenheit. Stand er wirklich unter Verratsverdacht? Oder ist das ganze eine Finte gewesen, wie es im Roman „Z-Plan“ heißt? Fest steht, daß Heinrich Himmler, der gefürchtete Chef der SS, seine schützende Hand über Canaris hielt. Hätte Himmler das für einen „Verräter“ getan? Möglich ist, daß eine gewisse menschliche Sympathie bestanden hat. Himmler konnte sich, wie es heißt, als kultivierter Mensch geben, dem man nicht zutraute, was er tat. Canaris hatte Himmler gegenüber u.a. bessere Behandlung russischer Kriegsgefangener angemahnt, und dieser soll zugesagt haben, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür einzusetzen. Ob er es dann auch tat, steht auf einem anderen Blatt, das konnte Canaris nicht einfach überprüfen. Aber eine vage Sympathie  wäre noch keine Erklärung für Himmlers Verhalten. Er hielt nachweislich Verbindung mit Canaris und besuchte ihn auch im KZ. Das war sehr ungewöhnlich. Wie es scheint, unternahm auch Dr. Hans Kammler, General der Waffen-SS, einen Besuch bei Canaris im KZ Flossenbürg. Dazu kann es sicherlich bloß auf Anordnung Himmlers gekommen sein. In dieser späten Phase soll Kammler einer der engsten Vertrauten Hitlers gewesen sein, vielleicht sogar ein engerer als Himmler.

Neuerdings kursierend Behauptung, Himmler hätte hinter Hitlers Rücken einen Separatfrieden mit England einfädeln wollen. Das Buch deines englischen Historikers behauptet dies, es behauptet auch, die Briten hätten Himmler ermordet. Die ganze Geschichte klingt unglaubhaft. Himmler wußte, wie jedermann in der deutschen Führung, daß Großbritannien längst nur noch ein zu Dank verpflichtetes Anhängsel der USA und der Sowjetunion war. Selbst wenn, was so gut wie unmöglich war, England einem Separatfrieden positiv gegenüber gestanden hätte, würde es keine Chance gehabt haben, ihn durchzusetzen. Diese ganze Geschichte ist also eher eine Story als Historie. Himmler muß klar gewesen sein, daß es für Deutschland nur die Möglichkeit gab, bis zum äußersten durchzuhalten, um vielleicht Dank überlegener neuer Waffen doch noch einen annehmbaren Frieden zu erzwingen. Das hätte auch der Auffassung von Canaris entsprochen. Inzwischen ist klar, daß Deutschland die Atombombe vor den Alliierten hätte haben können, auch wenn darüber noch immer nur auf Umwegen gesprochen wird. Trägermittel, wie Fernraketen und damals unaufhaltsame Düsenbomber, standen zur Verfügung.

Hitler scheint die Lage weniger klar gesehen zu haben, wenn wir von dem ausgehen, was zurzeit an Berichten darüber zur Verfügung steht. Die Hypothese vom gewollten totalen Untergang kann man aufgrund von Indizien stützen. Wissen kann man es aber natürlich nicht. Das spielt für die Geheimoperationen der Abwehr usw. auch nicht die entscheidende Rolle.

 

Kommen wir jetzt zu Hans Kammler. Er ist sicherlich ein Mann gewesen, für den das Wort von Adolf Hitler mehr Gewicht hatte als das von Himmler, auch bis ganz zuletzt. Dies erkläret vielleicht, warum die Skizze mit den Anweisungen von Canaris, die Kammler im KZ erstellte, provisorisch auf Packpapier angefertigt ist, vermutlich war Kammler ursprünglich gar nicht gewillt, Weisungen von dem NS-Kritiker Canaris entgegenzunehmen und hatte daher auch kein Material für Notizen usw. mitgebracht. Im Laufe des Gesprächs dürfte er dann aber doch zu der Überzeugung gekommen sein, daß die Pläne von Canaris sinnvoll sind. Kammler war der Mann, ohne den ein Bauwerk wie eine Z-Anlage nicht realisiert werden konnte. Das wußte Canaris, er mußte sich daher mit ihm arrangieren. Ob sie persönlich gut miteinander umgehen konnten, ist nicht überliefert. Canaris hat Kammler wohl auch nicht näher gekannt.

Die Beschreibung der Anlage im Buch „Z-Plan“ beinhaltet natürlich keine realistischen Einzelheiten und auch keine Standortangabe, das ist eine Kombination aus dem, was dieser oder jener erzählt hat und Phantasie. Die besondere Bedeutung des Platins, z.B., ist in der bisherigen Romanfassung noch gar nicht hervorgehoben, weil die dahingehende Information erst nachher zugeliefert wurde. Erst aufgrund des Romans haben sich ja noch interessante Hinweise ergeben.

So etwa ein Hinweis auf den Lageort der Anlage, der interessant klingt, obwohl in eine Gegend gerichtet ist, von der bisher nur wenig die Rede war: in den Raum um den Kaiserstuhl bei Freiburg. Näher besehen, spricht dafür aber doch eine Menge. Von dort aus ist es nicht weit in die Schweiz. Die Schweiz war neutral, und außerdem hatte Canaris viele gute Verbindungen, auch privat, in dieses Nachbarland. Die Möglichkeit, die wichtigste unterirdische Anlage könnte sich in der Gegend des Kaiserstuhls befinden, ist sozusagen nicht aus der Welt.

Geheimanlagen trugen meist Bezeichnungen mit S. Nach Meinung eines älteren Mannes, der sich recht gut auskennt, bedeutete das aber ein gespiegeltes Z und war eine Tarn- und Vorsichtsmaßnahme. Das könnte ggf. stimmen.

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Die Letztschlagwaffe

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Wiedergabe einiger Teile des z.Zt. bei einem Freundeskreis im Rheinland in Arbeit befindlichen Ergänzungsanhang für eine Neuausgabe des Buchs Z-PLAN.

 

Die geheime Technik der Flugscheiben/Luftscheiben und Flugkreisel hat es gegeben, daren gibt es nichts zu rütteln. Verschiedene Typen wurden entwickelt, sowohl mit Düsenantrieb wie auch ganz unkonventionell angetrieben. Bis zur Kriegstauglichkeit gelangten diese Entwicklungen offenbar nicht mehr. Wenigstens einzelne Luftscheiben könnten aber nach menschlichem Ermessen noch benutzbar hergestellt worden sein. Ob es sich hier um die erhoffte „Wunderwaffe“ gehandelt hat, von der dann noch im letzten Moment eine große Wende erhofft wurde, ist unklar; eine Äußerung von Dr. Kammler könnte so ausgelegt werden. Er soll im März 1945 gesagt haben, ein paar Luftscheiben würden den Krieg wenden und noch für Deutschland entscheiden, und das sogar ohne viel Blutvergießen. Ungefähr so war der Wortlaut, der nicht zuverlässig überliefert ist. Daß es einen Ausspruch dieser Art gab, steht aber sicherlich fest. Auf alle Fälle dürfte es sich um das geheimste Projekt Deutschlands in der Schlußphase des Zweiten Weltkriegs gehandelt haben.

Die Ähnlichkeit zahlreicher später entstandener „UFO“-Fotos mit den deutschen Konstruktionen spricht eigentlich Bände. Diese Möglichkeit wird heute gerne bestritten, sie ist aber realistisch. Der ganze UFO-Mythos basiert wohl darauf.

 

Die abschreckende „Letztschlagwaffe“ muß aber nicht zwangsläufig aus „UFOs“ bestanden haben. Es könnte sich auch um vierstrahlige Düsenbomber des neuen Typs He 343 gehandelt haben, mit atomaren Marschflugkörpern bestückt. Obwohl die Entwicklung der Atombombe 1938 in Deutschland abgelehnt wurde, weil man solch eine Waffe mit dem geächteten Giftgas in einer Kategorie sah, dürfte Himmler den Bau heimlich betrieben haben; und dabei ist nicht nur von atomaren Gefechtsfeldwaffen die Rede. Amerikanische Quellen behaupten – mit Belegen – die erste Atombombe hätte Deutschland schon am 12. Oktober 1944 vor der Insel Rügen gezündet. Von anderen Seiten wird sogar die Frage aufgeworfen, ob die Alliierten die von ihnen eingesetzten Atombomben nicht erst in Deutschland erbeutet haben. Auf jeden Fall scheint es mit wichtigen Konstruktionsunterlagen und  Bestandteilen so gewesen zu sein, wie u.a. „Der Spiegel“ schreibt, daß sie sich an Bord eines U-Boots befunden haben, das nach Japan laufen sollte, von Dönitz aber an den Feind ausgeliefert wurde.

Verständlicherweise paßt es überhaupt nicht in das Geschichtsbild der angeblich „guten“ westlichen Demokratien, daß diese brutaler gehandelt haben sollen als das verbrecherische Hitler-Deutschland. Es gibt dafür aber ein für die Westmächte, und konkret die USA, peinliches Beispiel: 1944, bei den schweren Rückzugskämpfen gegen die Rote Armee, war eine der neuen Waffen auf deutscher Seite das Vakuumgeschoß(siehe hierzu auch die aktuelle Meldungen in der internationalen Presse vom11.09.2007 über den russischen test einer starken Vakuumbombe mit der Sprengwirkung, vergleichbar einer Atombombe, welche aus den Vakuumgeschossen hervorging). Sie wurde damals nur ein einziges Mal eingesetzt. Ein russischer Parlamentär kam und erklärte, durch diese Waffe platzten die Lungen der Soldaten, es sei eine bestialische Waffe. Die Deutschen stimmten dem zu und setzten sie nie wieder ein. 1945 erbeuteten die Alliierten auch diese Waffe – und sie setzten sie ein! Die USA taten es nachweislich gegen die Iraker. Ob es auch die Briten getan haben, ist unbekannt. Eine Waffe, auf die Deutschland sogar unter schwerster Bedrängnis verzichtete, setzte die „gute“ US-Demokratie ohne Not ein.

Dazu paßt auch, daß Churchill schon 45 deutsche Großstädte zur Vernichtung durch Giftgas ausgewählt hatte. Erst als seine Militärs ihn warnten, Deutschland könnte dann mit noch schrecklicheren Waffen zurückschlagen, ließ Churchill davon ab.

Darüber hat übrigens sogar Guido Knopp berichtet, wenn auch verharmlosend bezüglich der von Churchill erhofften Opfer in den deutschen Städten.

Mit der „noch schrecklicheren Waffe“ der Deutschen, von welcher die alliierten Militärs warnten, kann nicht das Tuban gemeint gewesen sein, denn von diesem wußten sie nichts (u.a. lt. G. Knopp). Sie fürchteten demnach etwas anderes.

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Mysteriöses und Ungewisses um „Vera“

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Wiedergabe einiger Teile des z.Zt. bei einem Freundeskreis im Rheinland in Arbeit befindlichen Ergänzungsanhang für eine Neuausgabe des Buchs Z-PLAN.

 

Dieses Buch schildert eine weitgehend erfundene Geschichte, es ist und nicht etwa autobiographisch. Darauf wies der Verfasser mehrfach hin. Speziell zur Zeit der Haupthandlung, 1972, war er erst Anfang 20 und ist schon daher nicht identisch mit der Roman-Leitfigur. Aber einige Motive sind aus dem wirklichen Leben. Das betrifft speziell die Person der „Vera Jörgens“.

Dazu muß jetzt erst einmal gesagt werden, daß der Autor des Romans sich das Erscheinen Veras quasi aus dem Jenseits tatsächlich eingebildet hat, bzw. es auch möglicher Weise für mehr als Einbildung hielt. Das war allerdings nicht zur Zeit des Geschehens in Düsseldorf, sondern erst viel später in Starnberg. Seine ganz persönliche Sicht darf nachstehend einmal unberücksichtigt bleiben, das ist um einer objektiven Sicht willen teilweise nötig.

 

Die Vorlageperson zur Vera des Romans wurde äußerlich zutreffend beschrieben. Sie war hoch intelligent und gebildet und patriotisch-idealistisch. So sensibel wie im Roman ist sie aber nicht in allem gewesen. Das ist wichtig im Hinblick auf den Bericht einer Friseuse aus einem Vorort von Düsseldorf, von der sich eine Frau, auf die Veras Beschreibung paßt, direkt in den Tagen nach ihrem Verschwinden eine kurze Frisur machen ließ. Ganz grundsätzlich gesagt: Zimperlich war Vera in Gefühlssachen nicht. Durch den starken Einfluß ihres national gesonnenen Vaters, aber auch durch andere Leute aus solch einem Umfeld, ist ihr Lebensinhalt das tatsächliche oder vermeintliche Erbe von Canaris für ein neues Reich gewesen. Alles andere im Leben hat sie nicht sonderlich interessiert. Andere Menschen, die Vera kannten, sind davon überzeugt, daß sie die Kundin der Friseuse sein konnte. Und wenn sie diese war, ergeben sich daraus Schlußforgerungen. Dann hat auf jeden Fall schon mal der immer zweifelhaft erschienene Selbstmord nicht stattgefunden.

 

Da der Autor von Z-Plan derjenige ist, der Vera doch am besten kannte, ist seine Meinung wiederzugeben. Er glaubt an das alles nicht. Aber Vera hatte eine enge Freundin, die es anders einschätzt. Das Foto einer Frau mit kurzem Haar, das aus Caracas kam (siehe Abb.) ist Vera vom Gesicht her ähnlich. Es kam mit einem anonymen Brief, der gleich noch auszugsweise wiedergegeben wird. Auch der Romanautor findet das Bild ein bißchen ähnlich, wendet aber eben ein, Vera hätte das nicht gemacht. Er glaubt, wie schon gesagt, nicht an die Verschwindensannahme, sagt dazu aber, Vera hätte, wenn sie unerkannt sein wollte, ihr Haar gar nicht schneiden müssen, auch wenn es sich weder hochstecken noch unter einer Perücke verstauen ließ. Sie brauchte nur zu tun, was sie sowieso manchmal tat: Ihre Haare offen lassen und einen Mantel darüber anziehen. Das sah dann wie schulterlang aus, auch aus der Nähe, mehr konnte ja niemand sehen. Es war Herbst, Zeit für Mäntel. Das klingt für einen Grenzübergang nicht abwegig, aber die Frau konnte ja nicht immer und überall den Mantel anbehalten. Der Friseurbesuch war somit fällig, wenn sie wirklich untertauchen wollte. Nach Annahme ihrer alten Freundin hat Vera das schon seit August d.J. sowieso vorgehabt und auch einmal gesagt, sie will es „ganz kurz“ machen lassen. Sie tat das zwar vorerst nicht und kam darauf auch nicht wieder zu sprechen, aber aus späterer Sicht paßt es ins Bild. Die Friseuse sagt auch, ihre bewusste Kundin hätte es unbedingt sehr kurz gewollt, ziemlich genau so wie auf dem Foto aus Caracas.

Es gibt dazu eine Gegenrede, auf die man eingehen muß: Anfangs sprach die Friseuse von einer schwarzhaarigen oder dunkel-brünetten Kundin, erst im Gespräch meinte sie, es könnte auch Mittelbraun gewesen sein. Die Gegenrede sagt nun, die Friseuse habe sich beeinflussen lassen, die Kundin wäre nicht Vera gewesen. Sicher hätte diese sich nicht vorher schwarz gefärbt, denn das wäre eine schwache Tarnung gewesen, das kann man ausschließen. Aber ob Vera es nun da machen ließ oder vielleicht erst woanders ein paar Tage später, das ist eigentlich zweitrangig.

 

Die Zweifel an Veras angeblichem Selbstmord sind von Anfang an nicht verstummt. einen Beweis für diesen gibt es nicht. Die nachforschende Gruppe geht davon aus, Vera hat sich in Wahrheit heimlich abgesetzt, um eine Mission im Erbe ihres Vaters auszuführen. Nehmen wir das Jahr, auf welches sich der Inhalt des Romans überwiegend bezieht – 1972 –, so sind seit dem rund 35 Jahre vergangen. Es ist logisch, daß die Spuren der Vorlagepersonen des Romans inzwischen fast vollständig verweht sind. Das gilt auch für Vera. Niemand von den heutzutage in der Umgebung von damals verkehrenden Menschen hat an die Zeit, auf die es ankommt, noch Erinnerung, die meisten waren damals noch nicht einmal geboren oder gingen gerade zur Schule. Diejenigen, die sich an diese Zeit noch erinnern, befinden sich mittlerweile in fortgeschrittenem Alter und frequentieren die Schauplätzen von damals nicht mehr. Da hat sich auch längst vieles verändert, schon baulich. Vor Ort also sind die Spuren dahin, die Heutigen haben nie von dieser Frau gehört.

Aber besonders als Reaktionen auf den Roman traten Spuren wieder zu Tage. Alte und teils auch neuere. So etwa diese anonyme Post aus Caracas:

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Anonymer Brief, Poststempel Caracas (Auszüge)

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Der vorgebliche Selbstmord von Fräulein „Vera J.“ ist ein Bluff gewesen. Ich weiß das genau und kann es zuverlässig sagen, denn ich habe diese junge Dame im Herbst 1974 in Acapulco gesehen und auch mit ihr gesprochen, sowie später auch in Venezuela, im Jachthafen von Caracas, wo es so etwas wie eine deutsche Schaltstelle gab und gibt. Der Jachthafen von Caracas ist nicht nur einfach ein Hafen, sondern wie eine Nobelvorstadt von Caracas…... Daß an diesem Ort deutsche Interessenspunkte sind, ist nachgerade klar.  Erst aber begegnete ich der jungen Dame in Acapulco, da war sie zusammen mit alten Abwehlern. In Acapulco hat ja Canaris 1945 sein erstes HQ (Amk. Hauptquartier) aufgeschlagen gehabt, die Villa ist von Adriana T. im Juli 1944 mit Abwehrgeld gekauft worden, das ist evident. Canaris selbst ist dort eingetroffen etwa Mitte April d. J. 1945. Er kam mit dem Flugzeug, mit einer erbeuteten B-24 des KG 200, das am 11. April `45 über Spanien und Fuerteventura flog, und zwar nach Montevideo. Am 10. April `45, einen Tag nach dem, an dem er angeblich umgebracht worden ist, traf Canaris mit dem Wagen an einem geheimen Feldflugplatz in der Lüneburger Heide ein, von wo die bewußte Beutemaschine des KG 200 ihn abholte. Ich kenne den Piloten. Das ging also alles in einer gut angelegten Koordination, die Federführung lag bei der SS. So viel zu früher. Auch Fräulein Vera J. ist übrigens, natürlich viel später, erst einmal, im November 1972, in der deutschen Drehscheibe Montevideo gewesen, wo sie eine Weile geblieben ist, ehe sie weiterreiste nach Acapulco. Dort lebte sie mehrere Jahre, bevor sie nach Caracas umzog, wo sie heute aber auch nicht mehr wohnt. Auch wenn sie einen anderen Namen benutzte und ihr Haar kurzgeschnitten trug, womit sie, beiläufig gesagt, sogar viel hübscher aussieht, ist diese junge Dame Vera J. gewesen …

Hinweise und Spekulationen gibt es mittlerweile reichlich. Ganz aus der Luft gegriffen klingen speziell die Ausführungen des anonymen Briefschreibers nicht. Kenntnisse über wenig bekannte Strukturen von Abwehr und SD muß der Schreiber des Briefes haben. So besaß die Deutsche Luftwaffe wirklich einige erbeutete B-24-Bomber. In dem Brief ist auch noch etwas zu beachten war heißen kann, daß er Vera persönlich kannte. Es sind ein paar Worte, die bei einer anderen Veröffentlichungen weggelassen wurden: Der Briefschreiber fand Vera hübscher mit kurzem Haar. Entgegen der Romanhandlung, war diese Meinung häufig, denn die Haarlänge bis fast zum Rocksaum hat objektiv übertrieben ausgesehen. In der bisherigen Fassung des Romans wurde sie deshalb auch als bis zu den Hüften bezeichnet, erst in der neuen Fassung wird es korrekt beschrieben.

Will man Veras eventuellen Weg nach den verschiedenen Hinweisen rekonstruieren, so wäre dieser der folgende gewesen: Zweite Oktoberhälfte 1972 mittels der unbewiesenen Behauptung eines angeblichen Selbstmords untertauchen. Dabei sind ihre Original-Abschiedszeilen, sowohl die an R.E. wie auch die an den Club, in Worten gehalten die auch aus Absetzen ausgelegt werden können, konkret von Selbstmord oder Tod steht da nichts, obwohl man es am ehesten so verstehen muß. Auf jeden Fall verabschiedete sie sich von ihrem Umkreis. Wahrscheinlich ließ sie sich dann schnell ihre langen Haare abschneiden, mit kurzer Frisur hätte sie niemand sofort erkannt, auch wenn sie vielleicht noch einige Tage in Düsseldorf blieb. Von da reiste sie aber sehr bald zuerst nach Montevideo, Uruguay, wo es eine deutsche Drehscheibe gegeben haben soll. Sie blieb dort nicht lange, sondern reiste weiter nach Acapulco, Mexiko. Acapulco soll bis 1964 eine deutsche Drehscheibe gewesen sein, eingerichtet schon 1943/44 durch Canaris (Gerüchten zufolge hat dieser sich dort dann auch von 1945 bis 1954 aufgehalten und ist auch dort verstorben; das aber nur eben am Rande, es ist natürlich sehr ungewiß, viele halten aber den bekannten Artikel in „Mensch und Schicksal“ von 1954 für einen in Wahrheit aktuellen Nachruf). Auch dort hielt Vera sich nicht sehr lange auf, sondern begab sich nach Caracas, Venezuela. Das dürfte im Frühling 1973 gewesen sein. Die Haare hatte sie kurz. Im Jachthafen von Caracas, der nicht nur ein Hafen ist, sondern eine Art Nobel-Vorort, lebte sie mehrere Jahre. Dazu muß man wissen, daß sie romanische Sprachen mochte und gut beherrschte. Zwischendurch soll sie mindestens dreimal in Rio de Janeiro gewesen sein, jeweils zu einer Sylvesterfeier in deutschen und deutschfreundlichen Kreisen. Sie hatte da auch Bekannte durch ihre Familie. Ihr Lebensmittelpunkt blieb aber Caracas, bzw. der dortige Jachthafen-Vorort. Dieser gilt als eine deutsche Drehscheibe erster Ordnung. Da hatte sie später wieder so ganz langes Haar wie früher in Düsseldorf. Wahrscheinlich blieb das so, eine anderslautende Behauptung von einer inzwischen definierten Person aus Caracas hat sich als Wichtigtuerei herausgestellt, sofern nicht als Täuschungsmanöver gedacht. Denn 1981 tauchte eine Frau, die ggf. Vera war, in Basel in der Schweiz auf, ganz dem Bild der alten Beschreibung gemäß. In Caracas dürfte sie nicht mehr wohnen, und weiteres ist nicht bekannt, bzw. es gibt nichts mehr, worauf man sich einen stimmigen Reim machen könnte. Diese Frau wäre mittlerweile ja auch 60 Jahre alt.

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Vera und die Platinspur

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Wiedergabe einiger Teile des z.Zt. bei einem Freundeskreis im Rheinland in Arbeit befindlichen Ergänzungsanhang für eine Neuausgabe des Buchs Z-PLAN.

 

Einen wirklich bemerkenswerten Hinweis bietet nun die folgende Beobachtung aus der Schweiz von 1981. Sie wurde in einem Hotel von einem Ehepaar gemacht, das mit dem Düsseldorfer Kreis befreundet ist – und das den Roman nicht kannte! Bei einem Besuch in Düsseldorf erkannten beide Eheleute auf einem Bild Vera, und zwar mit einem „gewaltigen brünetten Pferdeschwanz bis auf den Po“. Das klingt nun ganz nach ihr! Desgleichen auch die weitere Beschreibung: Um die 30 (1981), groß und schlank, hoch elegant und äußerst attraktiv. Sogar die bevorzugten Farben ihrer Kleidung passen zu Vera: Brauntöne, Graublau, Schwarz mit Weiß. Das war also 1981. Bis dahin konnte sie leicht wieder so langes Haar haben wie früher, auch wenn sie es im Herbst 1972 sehr kurz machen ließ. Jetzt hatte sie auf jeden Fall einen „gewaltigen“ Pferdeschwanz, und ohne diesen wäre die Frau den Beobachtern nicht so aufgefallen. Da sie aber rund zwei Wochen im selben Hotel wohnten und sich öfters begegneten, wobei die Unbekannte immer besonders elegant gekleidet war, fiel sie deswegen jedesmal auf. Ferner fiel der Beobachterin speziell auf, daß die Unbekannte immer sehr stilvollen und kostbaren Platinschmuck trug (Platin!), und zwar alles Sonderanfertigungen in modernem italienischem Design, wie sie meint. Sogar die Schmuckspange über dem Pferdeschwanzband sei aus Platin gewesen, bzw. Schildpatt in Platin gefaßt. Für diesen besonders exquisiten Schmuck hat sich die Beobachterin sehr interessiert, weil sie sich mit solchen Dingen auch gut auskennt. Man bedenke, 1981 wäre Vera Anfang 30 gewesen, auf Fotos mit Anfang 20 also sicher noch kaum zu verwechseln. Alles in allem kann diese Unbekannte leicht Vera gewesen sein, die entweder zu ihrem ursprünglichen Aussehen zurückging – oder es niemals verändert hatte, wovon der Autor des Romans ja überzeugt ist, obwohl doch das meiste in dagegen spricht. Er, das muß gesagt werden, glaubt aber an eine erneute Verwechslung, die „allzu abenteuerlichen“ Überlegungen teilt er nach wie vor nicht. Zu bedenken ist trotzdem: Da war eine Frau, die zweifellos gut Vera gewesen sein könnte, die kostbaren Platinschmuck trug und sich in einem Nobel-Hotel an einem Ort aufhielt, von wo aus es zur Gegend Kaiserstuhl nicht weit war. Sie befand sich nicht in Begleitung, wurde aber einmal gesehen, wie sie aus einer großen dunkelblauen Limousine stieg, sowie ein andermal im Gespräch mit einem älteren Herrn. Selbstverständlich kann das alles Zufall gewesen sein und überhaupt nichts zu bedeuten haben. Aber sollte auch der „gewaltige brünette Pferdeschwanz bis auf den Po“ Zufall gewesen sein, der, wie beide Beobachter meinen, gar nicht zu ihrer eleganten Kleidung paßte, sondern das Erscheinungsbild eher störte? Das hatte man ja schon in der früheren Zeit über Veras Auftreten gesagt, und es war 1981 wieder ganz genauso. Vera bevorzugte früher Weißgold, das typische Gold mochte sie weniger. Platin hätte ihr sicher auch schon damals gefallen. Und wenn es davon so viel gibt, daß man ganze Eisenbahnwagons damit volladen könnte, kann ein bißchen für Schmuckanfertigungen wohl gut und gerne als Tätigkeitsvergütung beansprucht werden. - Wie gesagt, das sind alles bloß Vermutungen, vielleicht ist alles ganz anders, wer weiß, hier wird ja nichts definitiv behauptet.

 

Überall sonst bei den zugetragenen Hinweisen können leicht Verwechslungen vorliegen, da und dort vielleicht sogar absichtliche Irreführungen, ob mit geheimdienstlichem Hintergrund oder einfach aus Jux, beides ist denkbar.

(Anmerkung zwischendurch.: R.E. meint z.B., die Meldungen aus Caracas könnten auch von zwei gelangweilten älteren Herren kommen, die viel Geld haben aber nichts zu tun, und das Thema Vera jetzt wie ein Spiel aufgegriffen haben. Einer der beiden kennt sie vielleicht vom Sehen, noch aus der Zeit um 1972 in Deutschland. Daß es sich so verhält, darauf weist etwas hin, wenn es sich auch nicht sicher festmachen läßt. Da geht es um geheimnisvolle Hintergründe aus dem Zweiten Weltkrieg, und nicht zuletzt um eine schöne Frau, und das alles eignet als romantisches und abenteuerliches Motiv.

Aber auch die andere Möglichkeit sollte nicht ganz übergangen werden, daß es sich vielleicht doch um gezielte Täuschungsmaßnahmen handelt.

Und die dritte Möglichkeit bleibt ja auch, d.h., daß es stimmt so wie aus Caracas gesagt, ausgenommen die letzte Behauptung des zweiten Mannes von dort, denn diese kann nicht stimmen, wenn die Beobachtung von 1981 richtig beurteilt ist. Wenn man darüber nachdenkt riecht es doch eher nach Täuschungsmanöver.

Im Folgenden weiter aus den von der rheinischen Gruppe entworfenen Texten)

Bei der Beobachtung von 1981 durch die zuverlässigen Eheleute, die den Roman nicht kannten und von der Vorlageperson zur Roman-Vera nichts wußten, müßte der Zufall aber schon gewaltig gewesen sein. Da gibt es vielleicht wirklich Raum zum Nachdenken, nicht nur über eine schöne Frau, über deren Verbleib Ungewißheit herrscht, sondern auch über Platin.

Durch den Roman wird die Aufmerksamkeit, soweit es die Geheimanlage angeht, auf die Letztschlagwaffe gelenkt. Die Wertgegenstände finden nur am Rande Beachtung. Aus einer anderen Perspektive gesehen sind aber vielleicht gerade diese ein Ziel für Leute, die nach diesen Dingen suchen. Tonnenweise Platin! Das ganz allein genügte wohl schon, um rege zu machen. Im Buch ist davon wenig die Rede, weil die idealistische Einstellung von Vera sozusagen das Leitmotiv ist, und für sie stimmt das sicher auch. Sie war aber nicht der Mittelpunkt der Sache, was ja auch im Roman nicht so dargestellt wird. Da zieht sie sich ja eigentlich frühzeitig in den Hintergrund zurück, was sie in Wirklichkeit nicht getan hat, bzw. hätte. Es ist zu bemerken, daß R.E. diese spezielle Frau gewissermaßen aus allem heraushalten wollte, in der Romanhandlung, was er zu grob fand. Sie war als eine Art Idol vorgesehen, gleichzeitig als idealistische Heroin und als Schönheitsideal. Das stimmt auch beides! Was nicht stimmt, ist, daß sie gerade aus Idealismus ganz anders gehandelt hätte, notfalls eiskalt und rücksichtslos und viel härter als viele Männer, auch wem man ihr dies nicht so leicht ansehen konnte. Natürlich nicht für Banales, aber für das Ideelle. Die sentimentale Angelegenheit z.B. mit ihren langen Haaren, an der ist ja etwas dran, die hätte diese Frau eiskalt über Bord geworfen, sobald nötig. Und da war sie in der letzten Zeit damals auch gar nicht mehr so sentimental wie es im Buch steht, sie hat sogar darüber gesprochen, daß sie über „ganz kurz“ nachdenkt. Das war vielleicht sogar schon eine Vorbereitung auf ihre geplante Absetzbewegung, sozusagen, denn früher ist das wirklich ein Tabu-Thema bei ihr gewesen. Man muß diesen Punkt tatsächlich als einen der wichtigen sehen, das ist sicher richtig.

Auf jeden Fall: Für einen Roman ist die Beschreibung dieser Frau sicher in Ordnung, für den Blick in das wirkliche Leben aber wenigstens teilweise nicht.

 

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Die Platinspur

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Wiedergabe einiges noch sehr roh abgefassten, bzw. zusammengestellten, Teiles für den z.Zt. bei einem Freundeskreis im Rheinland in Arbeit befindlichen Ergänzungs-anhang für eine Neuausgabe des Buchs Z-PLAN.

 

Platin war im Zweiten Weltkrieg nicht nur von Wert, um Valuten zu beschaffen. Es wurde auch für spezielle Bereiche der industriellen Produktion gebraucht. In welchen Bereichen genau, können wir noch nicht sagen, erst seit wenigen Tagen beschäftigen wir uns mit diesem Punkt. Daß die entsprechende Information aber grundsätzlich richtig ist, kann man annehmen. Platin war auf jeden Fall Mangelware, es mußte von weither kommen, aus Ländern, die schwer zu erreichen waren, fast nur mit U-Booten. Da es von den neuen U-Booten erst wenige gab, die alten aber stark gefährdet waren, ist dies sicher ein schwieriges Unternehmen gewesen.

 

Im speziellen kam das Platin lt. Gewährsperson auf Südamerika. Das Herkunftsland wurde nicht genau bezeichnet, aber eine Andeutung kann für Peru sprechen. Auch wo ein bestimmtes U-Boot diese Ladung an Bord nahm, wurde nicht gesagt. Die weiteren Erzählungen von Pers. A geben vielleicht nur eine Meinung oder Vermutung wieder, sie könnten aber auch auf Informationen basieren, wenigstens teilweise. Wir gehen jetzt von der Voraussetzung aus, daß Platin tatsächlich für die Rüstungsproduktion wichtig war. Dann wäre es nicht unlogisch, daß die Ladung des U-Boots für das Rüstungsministerium gedacht war. Bis ganz zuletzt ist ja noch weitergearbeitet worden, wo es ging, etwa an neuen Flugzeugkonstruktionen usw. Ob in der Regierung noch jemand glaubte, der Sieg käme über Nacht, läßt sich schwer sagen. Vorstellen kann man es sich heute nicht, aber wir wissen auch nicht, welche fast fertigen Projekte es vielleicht noch gab. Auch von gut informierten Engländern und Amerikanern ist zu hören gewesen, es hätte möglicher Weise nur noch Wochen gedauert, und es hätte sich das Blatt doch noch wenden können. Darum geht es jetzt aber bloß, weil sich die Frage stellt, ob Maßgebliche im Rüstungsministerium, speziell Speer, noch für den Sieg arbeiteten, oder sich Möglichkeiten überlegten, wie sie sich verdrücken könnten, ganz grob besagt.

Verdrückt haben sich ja ein paar, wie z.B. Bormann. Wer irgendwie Ehrgefühl hat, steht zu seinen Taten und rennt nicht davon. Außer dieser Drückebergerei vor der Verantwortung, gab es ja aber auch eine andere Absetzbewegung, die ähnliche Ziele hatte wie der Z-Plan: letzte Reserven, besonders, um notfalls durch Gegenaktionen den Morgenthauplan usw. zu stoppen. Das war da aber von Übersee aus geplant. Von Südamerika ist die Rede, sogar von der Antarktis. Wenn es so eine Absetzbewegung gab, dann war das Platin aus dem U-Boot aber nicht für diese vorgesehen, obwohl es dafür gut zu gebrauchen gewesen wäre. Das U-Boot kam aber aus Südamerika zurück. Das ist zu beachten, von wegen große Absetzbewegung ja oder nein. Wir wissen nicht, ob dieses Platin für den Z-Plan bestimmt war, aber die Idee könnte passen.

 

Auch nach einer Information von Gewährsperson B ist noch in den letzten Kriegswochen ein U-Boot von da gekommen, randvoll mit Platin beladen. Das Boot löschte seine geheime Ladung in einem Ostseehafen. Wo genau, wurde uns nicht mitgeteilt, das ist jetzt auch nicht von so großer Wichtigkeit. Das U-Boot ging sofort wieder in See, es war eines der vielen, die nie heimkehrten. Der Information weiter folgend, hatte die Marine den Auftrag, das Platin Beauftragten von Speer zu übergeben. Die waren aber nicht zur Stelle. So lagerten Tonnen von Platin zwei Tage teils in einem Schuppen und teils auf dem Kai, nur mit Planen zugedeckt. An dritten Tag kamen Leute der Waffen-SS, die das Platin in mehreren Fuhren abtransportierten, mit drei Lastwagen, zwei großen und einem kleinen, sowie mit einem Pkw. Natürlich weiß niemand, wohin. Der Gewährsmann behauptet, erstmal nicht weit, denn die Leute seien recht schnell losgefahren und wiedergekommen. Seine Idee ist: Das Platin wurde nur ein paar Kilometer weiter zu einem selten benutzten Anlegeplatz transportiert. Dort lagen zwei kleine, schon alte U-Boote, sogenannte Einbäume. Der Gewährsmann glaubt, mit diesen könnte der erste Teil des Platins auf Binnenschifferwegen weitertransportiert worden sein. Das ist nur eine Idee von ihm, aber er sagt, solche U-Boote wären auch schon über Flußwege bis zum Schwarzen Meer gefahren. Man müßte herausfinden können, ob das stimmt, wenn es eine offizielle militärische Operation war. Wenn es stimmt, kann auch seine Idee richtig sein. Den anderen Teil hätten vermutlich Flugzeuge abgeholt, denn in der Nacht hätte man hören können, wie mehrere am Strand landeten und bald wieder wegflogen. Es seien sicher große Maschinen gewesen, größere als die Ju 52, denn das Motorengeräusch kannte er. Das kann prinzipiell stimmen. Man müsste wissen, welche Ostseehäfen damals noch in deutscher Hand waren, auch kleinere, und wo es da einen Strand gab, oder geeignetes Hinterland, auf dem große Flieger landen und starten konnten. Das kann alles im Prinzip stimmen, kann aber auch aus den Fingern gesogen sein. Daß es dieses Platin gibt, scheint aber klar zu sein, und auch, daß es abgeholt wurde, die letzte Fuhre am ersten Aprilsonntag `45. Das Datum weiß er nicht, aber daß es Sonntag war. Man müßte sich informieren, wie die Verläufe der Fronten um diese Zeit waren, ob man über Land überhaupt noch nach Süden durchkommen konnte. Über Binnenschiffwege und wahrscheinlich schon, und auf dem Luftweg mit dem nötigen Glück auch. Die Flugzeuge waren vielleicht keine Viermotorer, sondern zwomotorige Ju 188. Jeder (Flieger) weiß, sie waren so schnell, daß sie halbwegs sicher sein konnten, auch vor Feindjägern. Dabei muß man gleich wieder an die unterirdische Z-Plan-Anlage denken, die eine Piste haben soll, die für Ju 88 geeignet ist, und die Ju 188 ist sehr ähnlich, von der Größe her.

Es ist, wie gesagt, viel Spekulation. Aber von Platin in der Geheimanlage ist ja nun mal gesprochen worden. So könnte man darüber auch näher nachdenken.

 

Bis hierher also Auszuge aus verschiedenen Vorarbeiten für den Ergänzungsanhang zur geplanten Neuausgabe des Romans Z-Plan.

 

Ob auch eine zusammenfassende Behandlung der magischen Elemente, die in dem Roman vorkommen, in den neuen Anhang aufgenommen werden soll, ist noch nicht entschieden. Die bei „Astrid“ geschilderten magischen Handlungen haben echte Vorlagen, auch wenn die Figur Astrid, als Person, einem Eindruck aus späterer Zeit nachempfunden wurde. Nach gegenwärtigem Stand der Dinge ist zum Magischen kein sehr ausführlicher Anhang zu erwarten, da dies zu weit führen könnte und es bis dahin wahrscheinlich auch schon speziell darüber mehr in einem neuen Buch desselben Verfassers gibt. Über dieses berichten wir noch separat.

Der Teil, „Die Platinspur“, stammt aktuell von causa-nostra.com, wo sich auch noch weiteres den behandelten Themen findet, wie z.B. zur Caracas-Post usw.

 

 

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