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13.07.2006

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Das Orakel Teil 3.

 

Das Orakel von Delphi sprach anfänglich nur einmal jährlich, am Geburtstag des Apollon, am siebten Tag des Monats Bysios. Erst viel später dann am siebten Tag eines jeden Monats im Sommer. Ausnahme waren drei Wintermonate, in dem das Orakel eine Pause einlegte. Nach damaliger Auffassung hielt sich der Gott in dieser Zeit bei den Hyperboräern auf, das als geheimnisvolles Volk des Nordens galt. Das Orakel sprach nur auf Grund eines Omens. Kam das erwartete Zeichen, begab sich Pythia in Begleitung von zwei Priester zur heiligen Quelle Kastalia, um dort nackt ein kultisch reines Bad zu nehmen. Aus der zweiten Quelle, der Kassiotis, entnahm Sie das heilige Wasser, um es langsam zu trinken.

Das letzte bekannte Orakel erteilte Pythia 362 n.Chr. dem Arzt Oribasius, der im Auftrag des heidnischen Kaisers Julian Apostata erschien, um zu erfahren, ob sich das Orakel in Zukunft dem aufkommenden Christentum zuwenden werde. Pythia antwortete:

 

„Kündige dem König, das schöngefügte Haus ist gefallen. Phoibos Apollon besitzt keine Zuflucht mehr. Der heilige Lorbeer ist verwelkt, seine Quellen versiegen für lange Zeit. Verstummt ist das Murmeln des Wassers“

 

Und das Orakel sprach :

„Wenn Du die Grenze überschreitest, wirst Du ein großes Reich vernichten.“

 

Zu spät erkannten die Angreifer, dass es sich um ihr eigens handelte.
 

„Erkenne Dich selbst, Du bist nichts im Übermaß.“ 
 

Dies ist nur ein Beispiel, für irrtümliche Auslegung von Weissagungen. Der Legende nach prophezeite das Orakel dem König von Theben, Laios, daß sein Sohn Ödipus, ihn dereinst töten und seine eigene Mutter, ohne es jedoch zu wissen, heiraten werde. Diese Prophezeiung erfüllte sich. Nachdem Ödipus erkannte, wen er getötet hat und wen er geheiratet hat, blendete er sich aus Kram selbst.

Dazwischen löste er das Geheimnis der Sphinx und befreite Theben dadurch aus deren Herrschaft. An dieser Stellen schließen wir den Kreis und kommen zurück auf das Pyramiden-Orakel.

Diese Zeilen stellen einen Vergleich zu zeitnahen Vorgängen auf unserem Planeten dar, der sicher, zumindest von eingeweihten Kreisen, richtig verstanden wird.

 

Auferstanden aus Jahrtausendschlaf. Vergleichen wir diesen Vorgang mit der ägyptischen Mythologie, erstand Phönix ebenfalls aus der Asche. Während des Hellenismus glaubten die Menschen, Phönix wäre aus den menschlichen Überresten des Osiris hervorgegangen. Phönix, der Urvogel soll bei der Weltenschöpfung auf dem Urhügel erschienen sein, um Zeichen zu senden.
Also eine direkte Verbindung zum Orakel von Delphi? Weltweit sind verschiedene Phönix Mythen bekannt. Demnach soll in gewissen Abständen, dieses Wesen sich selbst verbrannt haben, um zu gegebener Zeit neu aus der Asche erstehen.

Gerade in unserer heutigen Zeit, spielt die Vorstellung vom Weltenbrand, aus dem der Kosmos neu geboren wird, eine einprägsame Rolle. Der ewige Kreis? Hell und dunkel,
Tot und Leben, als normaler Rhythmus? Es spricht sehr vieles dafür. Zahlreiche Göttinnen und Götter, so wurde erzählt, sollen aus Bhasm, der heiligen Asche, entstanden sein.

Der Sage nach, liegt der Anfang der ägyptischen Gesellschaft im Zeichen der Götter.

Das „Goldene Zeitalter“ Tep-Zepi begann, laut dem Turiner Königspapyrus und einem Priester namens Mantheo, mit Gott Ptah, dessen Herrschaft rund 6000 Jahre anhielt. Danach zog er sich wieder zu Sirius zurück, von dem Ptah auch kam. Auf die goldene Regierungszeit des Gottes Ptah, folgte Ra. Dieser soll rund 1000 Jahre regiert haben ( 6 plus 1 ) Er hatte seinen Hauptsitz in Heliopolis. Ra verglichen die Menschen in seiner Zeit, mit den griechischen Gott Zeus.

 

Natürlich ließe sich aus der Zeit noch vieles schreiben, aber es scheint momentan zu genügen, um bestimmte Verbindungen herzustellen. Im vierten Teil unserer Serie über „Das Orakel“ schildern wir eine Sitzung, bei der wir anwesend sein durften, sowie alle Anfänge.

 

 


Siehe auch unsere Informationen unter
Das Orakel Teil I
Das Orakel Teil II
Die 13 Ebenen des Pyramiden - Orakels
http://www.psi-korps.de/Pyraminde-Orakel.htm

 

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