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Erfahrungen der Woche KW 44/2006

Es gibt noch Wunder auf dieser Erde. Nicht zum ersten mal wird uns einmal wieder mehr versprochen. Die Regierungen lügen das blaue vom Himmel und nennen dies Versprechen. Gleichwohl versprechen viele Wichtigtuer und Heißlufterzeuger, was sie in 10.000 Jahren nicht halten können. Es sind dies alles ja keine Lügen, denn wir "verstehen" das angeblich nicht. Alle Welt verspricht das Heil vom Himmel und haut gleichzeitig der Menschheit größten Sargnagel bis zum Äquator tief ins Innere hinein.

Kaum fängt man an, sich an die Scheinheiligkeit aus Lug und Betrug zu gewöhnen, ist ein Wunder vielleicht doch noch möglich. Sollte noch eine gute und ehrlich aufrechte Seele auf dieser Welt existieren, hätten wir sie dann wohl vielleicht gefunden. Ein kleiner Lichtblick für die längst wieder verstrichene letzte Woche. Die nächsten Tage werden zeigen, ob wir wieder an Wunder glauben dürfen.


Ob man es als ein Wunder auffassen möge, daß Bundespräsident Horst Köhler freimütig öffentliche Bedenken zwecks Änderung unserer Verfassung zeigt, bleibt vielleicht noch fraglich. Denn dazu müßte zunächst geklärt werden, welches unsere letztmals gültige Verfassung überhaupt ist. Vermutlich ist einiges unter
Starkstrom geraten. Unter Umständen müssen wir uns sogar einst bewußt machen, was zu einer Verfassung notwendig ist: Eine Nationalversammlung, wie zum Beispiel vom 28. März 1849, worin es hieß:

"Die deutsche verfassungsgebende Nationalversammlung hat beschlossen und verkündigt als Reichsverfassung..."

Oder im Gesetz betreffend die Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871:

"Wir, Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen etc. verordnet hiermit im Namen des Deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrathes und des Reichstages, was folgt: ..."

Hierin kam eine in logischen Schritten nachvollziehbare und unzweifelhaft geltende, 1849, von der einberufenen Nationalversammlung beschlossene Verfassung zustande. Diese wurde in der Zeit bis 1918 mehrfach verfassungskonform ergänzt und angepaßt.

Leider oder vielleicht zum, Glück hatten die Siegermächte am 11. August 1919  eine Nationalversammlung wohl nicht für notwendig gehalten und diktierten uns eine Präambel in die "Verfassung", welche keine mehr vom Volk legitimierte "Verfassung" darstellt.

So steht in der Präambel zu lesen:

"Das Deutsche Volk, einig in seinen Stämmen und von dem Willen beseelt, sein Reich in Freiheit und Gerechtigkeit zu erneuern und zu festigen, dem inneren und dem äußeren Frieden zu dienen und den gesellschaftlichen Fortschritt zu fördern, hat sich diese Verfassung geben:..."

Blanker Hohn, als ob der Verlierer Deutschland beim Versailler Diktat auch nur eine Chance gehabt hätte, als sie sich allen Forderungen der Sieger unterwerfen mußten.

Fazit:

Auch wenn Wunder manchmal etwas länger dauern, sollte man nicht bis in alle Ewigkeit darauf warten. Manche Wunder erfordern zumindest den ernsthaften Willen für die gute Tat. Denn Zu-"Fälle" gibt es nicht.

Faktum aber ist Eines: Die Verfassung vom 16.08.1971 ist nicht ungültig! Allerdings wird, sollte das Volk weiter in tiefster Narkose verweilen, im neuen Europa  unser Land eher der Zwangsauflösung preisgegeben anstelle diesmal von ganz oben nicht nur den Willen für die gute Tat zu nehmen, sondern eine Kleinigkeit mehr.

Horst Köhler soll den V-Fall erklären und zwar den Verfassungs-Fall!

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