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Themen    Archiv 18.04.2007    Blitznachrichten  Mental-Ray.net

 

Ausgetrocknet.

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Die Süddeutsche Zeitung scheint mit zunehmend anderen Zeitgenossen so langsam aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen. Bilder des immer trockener werdenden „Vater Rhein“, sowie von der weiter wachsenden Gefahr von Waldbränden schüren weiter die Angst der Menschen vor einem Problem der ganz neuen Art:

Ernteausfälle, Wassernotstand und glühende Hitze lassen so allmählich auch den einen oder anderen Krisenstab ins schwitzen geraten. Zwar dringt die beruhigende Kunde vom größten Deutschen Trinkwasserreservoir unter amerikanischer Federführung, dem Bodensee, dass die Bodenseeschifffahrt derzeit noch nicht gefährdet ist. Aber bald vielleicht doch? Zumindest laufen die Ansaugstutzen bei Sipplingen derzeit auf Hochtouren. Kräftig mehr kühles Nass wird durch die Rohre und den Albstollen gepumpt; die einzelnen Zwischenlager, z.B. in der Nähe bei Veringendorf im Landkreis Sigmaringen sind brechend voll, während die Schüttung der eigenen Quellen zusehends nachlässt. Um es vorweg zu nehmen: Wir fahren derzeit auf Reserve. Wohl bemerkt, auf Trinkwasserreserve. Dabei ist der größte Leidtragende derzeit die Natur selbst. Die Bäume bereits jetzt schon im Trockenstress, teilweise ist es zu trocken, als dass alle Bäume ihr Laub voll ausschlagen lassen könnten. Optimale Bedingungen für die zahllosen Transporter, genant „Borkenkäfer-Express“. Der freut sich nämlich über die hervorragenden Bedingungen und befällt immer mehr Bäume, die dann gefällt werden müssen. Wenn die Förster sich beeilen, schaffen sie es noch, alle Bäume zu fällen, bevor sie im Wald verbrennen. Also besser gleich zu Brennholz verarbeiten, damit ist diese Gefahr schon mal gebannt. Auch die letzten Reste der Ernte der vergangenen Saison kann man getrost verheizen, um unseren Strom aus der Steckdose zu sichern. Die großen Kraftwerke werden demnächst europaweit ihre Leistung drosseln müssen. Die Gründe liegen nicht nur in der erzeugten Abwärme, sondern vor allem im extremer werdenden Niedrigwasserstand. Für die Rheinschifffahrt gilt bereits jetzt: Nur noch halbe Zuladung!

Einen Energieengpass fürchten vor allem die Franzosen, denn ihre zahlreichen Atomkraftwerke sind auf reichlich Kühlwasser angewiesen.

Der viel zu milde Winter, der eigentlich gar keiner war, lässt das in der Vergangenheit ersehnte Schmelzwasser nur sehr spärlich fließen. Kann man den Bodensee eigentlich austrinken? Nichts ist unmöglich, vielleicht denken die ersten bereits über eine Meerwasserentsalzung im großen Stil nach. Angefangen in Italien, wo der gesegnete Po bereits schon im April ausgetrocknet ist. Italien ruft daher den Wassernotstand aus. Ein Vorbote? Auch in China ist der stolze Yellow River ausgetrocknet.

Ernste Folgen in der Versorgungskette mit Nahrungsmitteln werden europaweit nicht nur befürchtet, sondern gelten als sicher. Deutsche Landwirte beziffern die Ausfälle bereits jetzt schein bei rund 30%. Mit rasch steigender Tendenz, wenn es nicht bald zum Regnen kommt, ansonsten droht der Totalausfall. Bleibt die Frage, wenn es schlimmer treffen wird: Die Energieindustrie, welcher der essbare Brennstoff fehlt,  die Bauern, denen es an Wasser mangelt, oder aber uns alle, wenn uns der Wasserhahn eine Ladung Sand ins Waschbecken strahlt.

Im April und bis mindestens zur zweiten Maiwoche bleibt uns diese so genannte Omegawetterlage erhalten. Dies ist aus meteorologischer Sicht nahezu gesichert. Böse Stimmen behaupten, der nächste große Regen könnte erst im Juli fallen.   Immerhin dauert die Trocken- und Warmperiode grob bereits jetzt schon über acht Monate. Von der Trockenperiode bis zur Dürre ist es ein kleiner Schritt, wenn in die nächsten Wochen weiterhin strahlendes Sommerwetter herrscht.

Viele kennen einen Mangel an Geld, viele auf der Erde auch den Hunger und den Durst, aber sind wir in Zentraleuropa wirklich sicher vor einer derartigen Entwicklung?

Zu kurzfristigen Handlungen ist es mal wieder, wie fast immer, zu spät, aber wenn es gelingt, mit der Kraft der Sonne unser künftiges Trinkwasser zu gewinnen, so werden wir feststellen, es schmeckt scheußlich. Haben wir uns nicht längst an unser gutes Wasser gewöhnt? Wer kennt nicht das Gefühl, frisches Quellwasser aus der Quelle zu kosten? Stellt die Natur uns eine Wasseruhr zur Verfügung? Nein, das würde sie niemals tun, aber wenn sie sehen muss, wie wir ihr kostbarstes Gut achtlos verschwenden, muss sie uns früher oder später den Haupthahn abstellen.

Wäre es vermessen, zu behaupten, dass dies im Moment der Fall ist?

Natürlich haben wir davor gewarnt, besondern intensiv ab dem III. Quartal 2006. Aber unsere Bemühungen sind auf taube Ohren gestoßen, obgleich sie wahrhaft und ehrlich gemeint waren, als Anstoß, nun endlich die Kurve zu kriegen. Aberweit gefehlt! So befinden wir uns am Anfang vom Ende der alten Zeit und am Beginn eines neuen Äons. Die Überleitung geschieht nun, nach machen Versäumnissen der Vergangenheit, eben um so „holpriger“. Wen wundert’s noch? Nach dem allmählichen Versiegen der ozeanischen Strömungen, nach dem Schmelzen der Pole und nach der globalen Masseverteilung auf der Erde darf wohl bald auch damit gerechnet werden, dass die Erde sich entweder immer schneller dreht, oder aber einfach mal stehen bleibt, weil ihr Schrittmotor ins Stottern geraten ist. Ob über 10 Milliarden Menschen genügend Kraft aufbringen werden, sie wieder in Bewegung zu versetzen, bleibt fraglich. Die Erde ist schließlich kein Ruderboot.


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 
 

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