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Themen    Archiv 18.04.2007    Blitznachrichten  Mental-Ray.net

 

AusGel8.
 

Suchfo

Die Wogen über das Ergebnis des G8 – Gipfels von Heiligendamm glätten sich. Allerdings nur vordergründig. Ein Tornadogeschwader, welches nach dem Amtshilfeersuchen zur Überwachung der Vorgänge gestochen scharfe Aufklärungsphotos schoss, führte nach dem ersten Ausnüchtern der Geladenen 8 Flatrate –Partygäste erneut zu schweren Kopfschmerzen.

Das wohl  teuerste Komasaufen der Welt hat der deutsche Steuerzahler äußerst kräftig mitfinanziert und durfte sich im Gegenzug über gut angeheiterte Anekdoten am Rande des Gipfels amüsieren. Amüsiert war dann wohl auch Frankreichs neu gekürter Präsident, der, mit dem Charakter eines „sagrotanen“ Desinfektionsmittels,  schnelle Linderung von den Leiden der  französischen Bevölkerung verspricht. Frankreichs Saubermann Sarkozy hat allerdings keinerlei Anlass zur Reue, auch nicht dass er vor den Journalisten beim G-8 Gipfel gut angestochen ins Mikrophon lallte und in lockerer Gemütslage ungehemmt seinen Gedanken freien Lauf ließ. Immerhin einer, der sagt, was er denkt. Und Sarkozy setzt sogar noch nach und nimmt zu dem Vorfall Stellung indem er sagt, dass er natürlich ein Gläschen gehoben hatte, vielleicht auch sogar eines zu wenig, und vor allem, dass er dies jederzeit dort wieder tun würde.

Das lässt wohl tief blicken. Offenbar kann man das Trauerspiel der G-8-Heiligten nur im Vollsuff ertragen. Schwere Kost wohl auch für George Bush junior, der zusammen mit der Abstinenzlerin Merkel sein Glas behutsam beidhändig streichelte. Kaum annehmbar, dass die Gläser nur mit bleifreiem Sprit geschwenkt wurden. Prompt wirkte tags darauf der kampferprobte US-Präsident schwer angeschlagen und zog lieber eine Arztbehandlung vor. Die restliche Truppe war sicher damit beschäftigt, sich die Augenringe wegschminken zu lassen, bevor  sie sich mit den wichtigen Afrikanern ausnüchterten.

Sicher, ein Herr Putin ist aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Erfahrungen besser im Eich, als neu gekürte Frischlinge á la Sarkozy. Aber halten wir fest: Außer einem fürstlichen Kater hat der Gipfel nur eines verursacht: Kosten. Keine Ergebnisse, wozu auch, solange es noch „Sprit“ gibt.

Putin bietet ernsthafte Wege der Gemeinsamkeit in Sachen „Raketenschild“ an, welche der Bush-Clan wohl im Delirium überhört haben musste. Gleichwohl steht den restlichen der Gesägneten 8 an „Angie`s Bar“ der Sinn mehr nach Hochprozentigem, als an nüchternen Fakten, den von allen so gerne erwarteten Ergebnisse.

Es hat sich aber nicht das Geringste geändert. Alles bleibt, wie es vor dem G-8 Gipfel war. Scheinheilig Wasser gepredigt und den Wein gesoffen. Na dann Prost Gemeinde!

Deutschland versinkt im Sumpf der Spendenaffären, erstickt am überquellenden Rotlichtmilieue, ertrinkt im Blut seiner Vorfahren und erblindet beim kleinsten Anlass zur Nüchternheit indem die Volksmassen schnell zu betteln scheinen: Bitte schnell nachschenken,  bevor es  glaubt, nüchtern zu werden.

Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat indes in seiner gestochen scharfen Brillanz auf den Punkt gebracht, was er vom G-8 Gipfel hielt: "Es macht keinen Sinn mehr, weil die acht Länder allein die drohenden Gefahren zum Beispiel auf den Welt-Finanzmärkten nicht abwenden können.“

In Konsequenz weiter gedacht hat der Altkanzler längst die Schwächen unseres Systems sehr elegant in die Sackgasse einer handlungsunfähig gewordenen Politik gegenüber den entwucherten Machtstrukturen in die G8-Sackgasse gestellt. Hätte man auf ihn gehört, wäre uns zumindest der Vollrausch der Politbarone auf unsere Kosten erspart geblieben.

Heute muss nunmehr festgestellt werden: „Macht es richtig oder gar nicht!“. Aber wer glaubt heute noch ernsthaft daran, dass die Klüngel der Parteien in dieser Form jemals imstande wären, die Sorgen der Menschheit nachhaltig zu beseitigen?

Fehlt den G-8 Teilnehmern in ihrem Freilandgehege etwa zunehmend selbst der Glaube an sich selbst?  Welches Vorbild geben angesäuselte G-8 Witzfiguren dem aufmerksam beobachtenden Volke ab?  Sollen wir uns  als Teil des Volkes an diesen Schießbudenfiguren etwa ein Vorbild nehmen? Oder nimmt sich nicht schon längst die Politik ein Vorbild am Spiegel der Gesellschaft und ertränkt seine Probleme mit harten Sachen und danach sich selbst? Ist die unsinkbare „Titanic“ schon lange aufgegeben? Auch damals haben viele tatenlos bis zur letzten Sekunde gefeiert, bevor sie endlich umfallen konnten. Da bleibt nur die Frage, ob sie sich schneller ins Koma saufen können, als die Titanic in die endlose Tiefe kippt.

Wer von den Damen und Herren nun endlich den Mut fassen sollte, das Ruder doch noch einmal herumzureißen, der sollte sich auch wagen, das Volk zu fragen:

Fragt das Volk nach seiner Verfassung! Wo ist diese und wie sieht eigentlich diese von Euch geplante Totgeburt einer EU-Verfassung aus, mit welcher Ihr im kollektiven Alptraum andauernd das Volk einlullt? Habt Ihr etwa vergessen, das Volk zu fragen? Auch Präsident Sarkozy muss die Macht der Strasse ebenso fürchten wie dies die politische Führung in jedem einzelnen EU-Land tun muss. Eine Verfassung muss vom Volk gewählt werden. Aber ihr habt zum Beispiel das Deutsche Volk nicht gefragt.

Daher fragen wir:  „Wie konnte so ein dummer Fehler geschehen? Etwa aus Absicht?“

Polens Zwillingsgeschütz Kaczynski feuert dabei weiter eine Salve nach der anderen auf die Eselsgeduld der deutschen und europäischen Partner und garantiert somit weiter die allseits so geliebte Handlungsunfähigkeit. Vorgeführt von den polnischen Machtinteressen, die das polnische Gewicht nur allzu gerne höher einstufen möchten, als das der mehrheitlich stärkeren anderen europäischen „Partner“. Ein Paradebeispiel von „gelebter“ Demokratie, die als Rohrkrepierer nur ein Schuss nach hinten werden kann.

Eine handlungsfähige Union muss hier klarmache, dass der Maurer auch ein Loch in der Wand des EU-Hauses gelassen hat, das da heißt: Hier ist die Türe! Und Reisende soll man nicht aufhalten.

In den letzten 60 Jahren der unglücklichen Vergangenheit Polens hat es die Führung in diesem Land geschafft,  die ehemalige Kornkammer Europas in eine Wüste zu verwandeln. Eine Wüste aber wird Europa und vor allem Deutschland nicht sein können und schon gar nicht sein wollen. Das zu verhindern und den Eid, welchen die führenden Verantwortlichen gegenüber dem Volke leisteten, endlich einzulösen ist von nun ab das Gebot der Stunde.

Abermals läuft Polen Gefahr, als Streichholz jene Fackel des Krieges zu entzünden, die bereits schon einmal nur den Deutschen und nicht den Gegnern unseres Landes zum leidvollsten Verhängnis geworden ist. Russlands Präsident Putin mag eine gemeinsame Nutzung seiner in Aserbaidschan gepachteten Radaranlage „Gabala“ mit den Amerikanern noch so gerne und noch so offenherzig dem US – Präsidenten anbieten. Er wird dieses Angebot ablehnen und dies nur aus einem Grunde. Denn nicht die Politik Putins und das Vertrauen in seine Absichten gelten als fragwürdig, sondern es ist dies einzig und allein der US-Präsident, der es immer wieder erfolgreich versäumt, den Strohhalm für ein wahres und friedfertiges Miteinander aufzugreifen. Offenbar kann George Bush das Zündeln nicht lassen und wird nicht müde, den scheinbaren Kriegsgrund nicht nur gegen den Iran aufrecht zu erhalten. Auch wir  hier in Deutschland pflegen lediglich ein Waffenstillstandsabkommen mit den USA zu „genießen“. Von Frieden nebst Verträgen nicht die geringste Spur!

Dieselbe friedfertige Spur hinterließ und hinterlässt die amerikanische Politik fast überall auf der Welt.

Lehrreiche Steilvorlagen liefern die jüngsten Eskalationen in Nahost mehr als genug.

Auch dort ist die Macht der Straße längst außer Kontrolle geraten. Wachsende Bereitschaft dazu zeigt sich leider auch in Deutschland nicht gewaltfrei. Nur berichten die Medien vorzugsweise lieber über etwaige Hämorriden der royalen Gesellschaft oder über das bunte Treiben der Massenvernichtungswaffe Paris Hilton, als denn über die täglichen Wahrheiten in Deutschlands Städten.

Wer glaubt, irgendwann bei diesen führenden Herrschaften auch nur einen Funken Anstand erkennen zu können, glaubt ohnehin sicher auch an das Geheimnis der unbefleckten Empfängnis durch den Weihnachtsmann.

Nur ein geistiger Narr wird diese Form der politischen Führung weiter unterstützen können. Wären die Köpfe dieser Führung auf sich alleine gestellt, würden sie, ohne ihre Seilschaften und ohne ihre fragwürdigen Methoden, allenfalls als Hilfsarbeiter oder Tagelöhner taugen und sich gegenseitig verschachern. Letzteres tun sie ja schon seit Längerem, sobald es dem einen oder anderen ein wenig zu heiß unter dem Hintern wird, ist ihnen dann auch das Hemd näher als die Hose.

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 
 

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